12.09.2016, 13:38 Uhr

So schmeckt der Haunsberg

Die Region um den Haunsberg lädt zu allerlei Köstlichkeiten ein.

Zelten, Mühlenwuzzel oder den Haunsbergbock gab es auf der „Schmankerlroas“ am Haunsberg zu verkosten. Im Rahmen des Projekts „Identität Haunsberg“ lernten Jugendliche kennen, welch gute Produkte die Bauern in ihrer nächsten Umgebung herstellen. Eine Reise durch fünf Gemeinden zu sieben unterschiedlichen Produzenten hochwertiger heimischer Lebensmittel.

Im Traktoranhänger startete die bunte Truppe vor einigen Tagen los, um die kulinarische Seite des Haunsbergs zu erkunden. Start der Tour war in Berndorf mit einem selbst gemachten Leberkäse vom Franzenbauern. Die Familie Schauer hält Rinder, Schweine und Weidegänse und produziert verschiedene Fleischwaren. Ein guter Einstieg, schon mit den ersten Bissen waren die jungen Leute begeistert von diesem Nachmittagsprogramm.
Weiter ging es mit dem Anhänger nach Seeham, und zwar zur Röhrmoosmühle. Hier wird seit einigen Jahren wieder Dinkel der umliegenden Bauern gemahlen – so wie es früher einmal und dann lange nicht mehr war. Familie Gruber bewirtschaftet die Mühle mit Einkehr und servierte im Zuge der Schmankerlroas „Mühlenwuzzl“, eine Spezialität, die es eben nur hier gibt.
Gestärkt machte sich die Truppe auf eine etwas längere Bergauf-Fahrt Richtung Obertrum. Zuerst zum Joglbauer, wo es selbst gebackenes Brot mit eigenen Aufstrichen gab. Die Familie Hofer hat einen Hofladen und viele Obstbäume, deren Früchte zu unterschiedlichen Spezialitäten verarbeitet werden. Zu Sirup um Beispiel, den es auf der Schmankerlroas auch zu kosten gab.
Weiter ging es dann zum Nachbarbauern nach Korndobl. Bei Resy Strasser bekamen die Reisenden endlich einmal Bauernkrapfen zu kosten und dazu einen Kräuterdudler sowie einen Likör vom Blutweiderich. Resy Strasser hat einen Schule-am-Bauernhof-Betrieb, bietet als Seminarbäuerin viele Koch- sowie Backkurse an und hat als Kräuter- und Waldpädagogin ein umfassendes Wissen über alles, was rund um ihren Hof so wächst.
Den Haunsbergbock gibt es im „Raggei“, einer Brauerei am Bauernhof in Anthering. Hier entstehen mehrere Sorten Bier, die man im angeschlossenen Wirtshaus probieren kann. Das taten auch die Teilnehmer der Schmankerlroas, bevor die Gruppe nach Nußdorf fuhr. Hier haben sich einige Jungbauern zur „Nußdorfer Schrona“ zusammengetan, um ihre Produkte in regelmäßigen Abständen zu verkaufen. Die Schmankerlroas gab schon mal einen Vorgeschmack auf geräuchterte Forellen, Hauswürstel und vieles mehr, was am nächsten Tag dann von den Bauern verkauft wurde.
Für die letzte Station an diesem Tag ging es noch einmal steil bergauf, zum Wirtshaus Schlössl. Dort boten die Wirtin Daniela Mackinger und Kräuterpädagogin Michaela Schwarzbraun einen Schweinsbraten, verfeinert mit Kräutern und Saucen vom Haunsberg, an.
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