17.11.2016, 10:21 Uhr

Stipendien für zwölf engagierte Jugendliche mit Migrationsgeschichte

START-Stipendien für engagierte Jugendliche mit Migrationsgeschichte (Foto: wildbild)

Zum siebten Mal können Start-Stipendien an engagierte Jugendliche mit Migrationsgeschichte in Salzburg vergeben werden. Um ihr großes Ziel die Matura zu erreichen, werden zwölf glückliche Stipendiaten von Start-Salzburg unterstützt.

Start-Salzburg ermöglicht Bildungschancen

Das Start‐Stipendium richtet sich an talentierte, sozial engagierte, motivierte Schüler, die als Botschafter gelungener Integration zu Vorbildern und Impulsgebern einer offenen und toleranten Gesellschaft heranwachsen. Start-Salzburg unterstützt Jugendliche mit Migrationsgeschichte, die die Oberstufe einer allgemeinbildenden höheren Schule oder eine berufsbildende höhere/mittlere Schule besuchen und die Matura anstreben.

Wie gefördert wird

Start-Salzburg bietet den Jugendlichen eine bewährte Mischung aus finanzieller Unterstützung, Weiterbildung, Weiterentwicklung, persönlichem Coaching, Gruppenerfahrung, Kunstprojekten, uvm. Dazu gehören mehrtägige Bildungsseminare, Seminare zur Studien- und Berufswahl, Exkursionen zu Unternehmen, öffentlichen Einrichtungen, Auslandsexkursionen, individuelles Coaching & Mentoring, ein monatliches Bildungsgeld von 100 Euro im Monat sowie die Möglichkeit für eine Zusatzförderung in der Höhe von 700 Euro pro Jahr und eine Computer-Ausstattung.

Mit Unterstützung des internationalen Unternehmens Constantia flexibles Group und der US Embassy hat das Start-Stipendienprogramm die Möglichkeit erhalten neben klassischen Stipendien auch Jugendliche zu fördern, die sich erst seit Kurzem in Österreich befinden. Über ein Vorstipendium werden junge Menschen insbesondere beim Ausbau ihrer Deutschkenntnisse unterstützt. Aber auch bei der Entwicklung von (Aus)Bildungs- und Zukunftsperspektiven steht ihnen das Start-Programm mit Know-how und enger persönlicher Begleitung durch die Start-Landeskoordinatorinnen zur Seite. Aktuell befinden sich 23 Jugendliche aus 14 Nationen (Syrien, Vietnam, Türkei, Kroatien, Serbien, Afghanistan, Ghana, Argentinien, Pakistan, Irak, China, Philippinen, Usbekistan) im Start-Salzburg Programm. Sie haben sich im Vorfeld einem umfangreichen Bewerbungsverfahren gestellt und wurden schließlich von einer fünfköpfigen Jury ausgewählt. Bei der Auswahl achtete die Jury besonders auf das individuelle Engagement und auf die soziale Situation, in der sich die Jugendlichen und ihre Familien befinden.
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