17.07.2017, 11:59 Uhr

UKH übersiedelt in Chirurgie West – 2025

LH Stv. Christian Stöckl, Paul Sungler, (Foto: Franz Neumayr)

Kooperation zwischen AUVA und SALK soll medizinische und wirtschaftliche Synergien bringen

In einer Kooperationsvereinbarung wurden nun die Eckpunkte der geplanten Kooperation zwischen dem Salzburger Unfallkrankenhaus und den Salzburger Landesklinken beschlossen: Demnach soll das UKH Salzburg der AUVA im Gebäude der Chirurgie West, Haus A, am Gelände der Landeskliniken, angesiedelt werden.

Zieltermin für die Übersiedlung des UKH ist das Jahr 2025. Bis dahin bleibt die Unfallversorgung an beiden Standorten bestehen. Mittelfristig ist ein weiteres Optimierungspotenzial in Zusammenhang mit der Fächerzusammenlegung von Unfallchirurgie und Orthopädie umzusetzen. "Mit der Zusammenlegung ergeben sich organisatorische Vorteile, die sich auch wirtschaftlich günstig auswirken werden. Zum Beispiel die Aufbereitung von Medizinprodukten oder die Speise- und Wäscheversorgung können in Zukunft für beide Einrichtungen an einem Standort vollständig durchgeführt werden", erklärt SALK-Geschäftsführer Paul Sungler. "Die Kooperation sichert die spitzenmedizinische Versorgung der Salzburger und gleichzeitig hochwertige Arbeitsplätze", ergänzt Sungler.

"Im Zentrum unserer Kooperation steht der Nutzen für die Patientinnen und Patienten. In ihrem Interesse bündeln wir gemeinsam unsere Kompetenzen und Ressourcen und heben so die Versorgungsqualität auf allerhöchstes Niveau", ergänzt AUVA-Obmann Anton Ofner.

Gesundheitsreferent LH-Stv- Christian Stöckl (ÖVP): "Durch den gewaltigen Fortschritt und die aktuellen Entwicklungen in der Medizin ist es notwendiger denn je, die angebotenen Leistungen abzustimmen und Synergien zu nutzen. Deshalb ist auch die enge Zusammenarbeit zwischen SALK und AUVA so wichtig."
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