12.06.2018, 13:58 Uhr

Verschollener Mozartbrief gefunden

v.l.n.r. Armin Brinzing, Leiter der Bibliotheca Mozartiana; Johannes Honsig-Erlenburg, Präsident der Stiftung Mozarteum; Ulrich Leisinger, Wissenschaftlicher Leiter der Stiftung Mozarteum; Rolando Villazón, Mozart-Botschafter der Stiftung Mozarteum und Intendant der Mozartwoche, bei der Präsentation des verschollenen Mozart Briefes. (Foto: ISM/Martin Hörmandinger)

Uralter Brief von Mozart zeigt Einblicke in den Alltag des berühmten Komponisten

SALZBURG (sm). Vor sieben Jahren wurde der letzte Mozart Brief in die Sammlung der Original Autographen der Stiftung Mozarteum, der "Bibliotheca Mozartiana" aufgenommen. Nun kam ein weiterer Brief hinzu. Der Brief stammt aus der Feder von Wolfgang Amadé Mozart an seinen Freund Anton Stoll und beinhaltet eine Bitte von Mozart

. „Was für ein besonderer Moment und was für ein Glück, dass sich die Eigentümerfamilie dieses besonderen Mozartbriefes direkt an die Stiftung Mozarteum gewandt hat. Danke, dass sie uns vor dem ′Auktionsmatch′, bei dem eine gemeinnützige Institution wie die Stiftung Mozarteum schon lange nicht mehr mithalten kann, bewahrt hat. Und was für ein Geschenk, das uns Maria-Elisabeth Schaeffler-Thumann mit der Ankaufsfinanzierung gemacht hat. So können wir Mozarts frivolen Spaß weltweit einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen“, freut sich Stiftungs Präsident Johannes Honsig-Erlenburg über die neue Errungenschaft. Zusammen mit dem Leiter der Bibliotheca Mozartiana, dem Wissenschaftlichen Leiter der Stiftung Mozarteum und dem Intendant der Mozartwoche stellte er den Brief der Öffentlichkeit vor. „Jeder Brief Mozarts öffnet uns eine neue Tür in die Seele des größten musikalischen Genies aller Zeiten. Einen neuen Brief Mozarts zu entdecken ist, wie eine neue Blume in einem wunderschönen Garten zu finden", äußert sich Rolando Villazón als offizieller Mozart- Botschafter der Stiftung Mozarteum über den wertvollen Fund.


Inhalt des Mozartbriefs

Mozart bittet in dem Brief seinen Freund, den Chorregenten Anton Stoll, ihm die Noten zu zwei Werken zu schicken. Mozart beginnt den Brief mit einem kurzen Gedicht, mit dem er seinen Freund neckt. Der Brief lässt sich online hier einsehen: http://digibib.mozarteum.at/



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