03.10.2017, 12:13 Uhr

Volksschule Gnigl verwüstet: Unterricht fällt aus

Vandalenakt in der Volksschule Gnigl
SALZBURG. Bisher unbekannte Einbrecher haben in der Nacht auf heute Dienstag großen Schaden in der Volksschule in Gnigl angerichtet. Rund 20 Klassenzimmer und das Konferenzzimmer wurden dabei verwüstet. Der Unterricht am Dienstag war nicht möglich.

Unterricht ab Mittwoch

Derzeit sind 20 Hausmeister und Reinigungskräfte der Stadt dabei, die Schäden nach dem Vandalenakt in der Volksschule so rasch wie möglich zu beseitigen. Auch die Lehrer helfen bei den Aufräumarbeiten mit. Jutta Kodat, Amtsleiterin Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen in der Stadt, sagt: „Wir können morgen sicher aufsperren. Das heißt, der Unterricht kann ab Mittwoch wieder stattfinden.“ Beschädigte Türen und Fenster werden dazu vorerst provisorisch abgeklebt, umgestoßene bzw. herausgerissene Regal wieder aufgestellt, zerstörte Computer umgehend ersetzt.

Stadt hält Eltern bei Schulbeiträgen schadlos

Den Grund für den nächtlichen Vandalen-Akt, bei dem 20 Klassenräume und das Konferenzzimmer devastiert wurden, ermittelt aktuell die Polizei.
„Sollten bei dem abscheulichen Vandalenakt in der Volksschule Gnigl auch Elternbeiträge gestohlen worden sein, wird die Stadt Salzburg die betroffenen Eltern schadlos halten“, betont Vizebürgermeisterin Anja Hagenauer. Das habe sie mit Interims-Bürgermeister Harald Preuner so vereinbart.
Geklärt werde aktuell, ob diesbezüglich ein Versicherungsschutz vorliege. Erfahrungsgemäß erstrecke sich ein solcher zumeist aber nur auf verwahrtes Geld im Tresor, so Hagenauer. Der wurde von den Tätern zum Glück aber nicht gefunden. In die Tasche greifen wird die Stadt Salzburg jedenfalls bei den zerstörten Möbeln. Die Schäden am Gebäude, die aktuell vom Hochbauamt erhoben werden, sind versichert. Das Gnigler Schulgelände ist zurzeit eine Großbaustelle: Dort errichtet die Stadt Salzburg als Schulerhalter einen neuen „Bildungscampus“.
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