04.04.2017, 13:00 Uhr

Vorher agieren statt später jammern

Redakteurin Lisa Gold

KOMMENTAR

Gnigl hat eine, ebenso Itzling, Taxham oder die Elisabethvorstadt. Und jetzt eben auch Lehen und Salzburg-Süd. Die Rede ist von den Bewohnerservice-Stellen, die als eine Art Anlaufstelle und sozialer Treffpunkt für die Bewohner des jeweiligen Stadtteils dienen sollen. Was einst als Siedlungsarbeit begann, wurde sukzessive auf die ganze Stadt ausgeweitet. Der Bedarf ist da, soviel steht fest. Und weil man nicht nach dem Motto "Hinterher ist man immer gscheiter" arbeiten will, sollen diese Anlaufstellen auch Programme für ein tolerantes und respektvolles Zusammenleben bieten. Wenn der Geschäftsführer des Diakoniewerks Salzburg, Michael König, die Bewohnerservice-Einrichtungen als "soziale Sonde vor Ort" beschreibt, dann trifft er ihren ursprünglichen Charakter auf den Punkt. Hier können etwaige Probleme oder auch Versäumnisse erkannt und entsprechend darauf reagiert werden. Wesentlich ist, möglichst viele Menschen im Stadtteil zu erreichen, um so ein weitreichendes und funktionierendes Netzwerk aufbauen zu können.


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