03.01.2018, 01:00 Uhr

Wer löst unsere Probleme?

Freiraum Maxglan ehemalige Struber Kaserne in Salzburg Maxglan Foto: Franz Neumayr 1.7.2014 Bauen, Wohnen, renovieren, Rohbau, Baustelle, Bauwirtschaft, Konjunktur, Wärmedämmung, Sanierung, Renovierung, Hausbau,

Die Menschen im Land Salzburg sind mit ihrer Landesregierung zufreiden. Das heißt noch lange nicht, dass man ihr zutraut, die dringendsten Probleme zu lösen.

SALZBURG (lin). Bei den jüngsten Bürgermeisterwahlkämpfen in der Stadt Salzburg haben die Themen "leistbares Wohnen" und "Verkehr" eine entscheidende Rollen gespielt. Ob das auch die Schlüsselthemen im Landtagswahlkampf sein werden, ist noch nicht eindeutig erkennbar. Aber es scheint naheliegend. Und wem trauen die befragten Salzburger am ehesten zu, das Verkehrsproblem in den Griff zu bekommen? Die Antwort ist ebenso eindeutig wie schockierend: Niemandem.

Riesen-Skepsis beim Verkehr

Die wird deutlich in einer Hochrechnung samt repräsentativer Umfrage, die das Grazer Meinungsforschungsinstitutes GMK im Auftrag der Bezirksblätter erstellt hat. Sage und schreibe 37 Prozent der Befragten haben auf die Frage, wem sie die Lösung des Verkehrsproblems zutrauen, "keiner Partei" genannt.. Das sehen Frauen gleich wie Männer, Alte gleich wie junge und Gebildete gleich wGrenzen hinweg Alter, buldung und Geschlecht. Sogar unter den Wählern der verschiedenen Parteien herrscht darüber im Wesentlichen Konsens. So ist der zweite Platz auf dem die ÖVP bei der Verkehrs-Lösungskompetenz für diese Partei fast schon peinlich - mit 21 Prozent liegen sie vor den Grünen, denen von 13 Prozent der Befragten zugtraut wird, das Verkehrsproblem lösen zu können. Alle andere Parteien landeten in der Bezirksblätter-Umfrage im einstelligen Bereich. Bemerkenswert: Auch der Partei von Verkehrslandesrat Hans Mayr wird wenig zugetraut, er landet mit 5 Prozent nur ganz knapp vor der FPÖ auf dem vorletzten Platz in Sachen Verkehr.

SPÖ punktet mit Wohnen

Die Sozialdemokraten sind jene Partei, die von der größten Gruppe zugetraut wird, für leistbares Wohnen sorgen zu können. 26 Prozent der Befragten setzt bei diesem Thema auf die SPÖ. Deren größter Konkurrent ist keine andere Partei, sondern neuerlich "niemand". 25 Prozent der befragten Wähler glauben, dass "keine Partei" das Wohnungsproblem in den Griff bekommen wird. Eher wenig zu holen ist bei diesem Thema auch für die ÖVP, aber immhin gestehen noch 19 Prozent den Schwarzen Lösungskompetenz am Wohnungsmarkt zu. Grüne, FPÖ und noch weiter abgeschlagen Hans Mayr dürften sich bei diesem Thema so gut wie nichts vom Wähler erwarten.

Kommentar des Chefredakteurs


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