25.06.2017, 18:53 Uhr

Buslinie 150

Alle Jahre wieder das selbe Bild: Die Buslinie 150, zwischen Salzburg und Bad Ischl unterwegs, ist an den Wochenenden oftmals heillos überfüllt. Menschen in den Bussen zusammengepfercht, stehend im Mittelgang bis an die Frontscheibe (!) des Busfahrers. Busgäste die an manchen Haltestellen nicht mehr einsteigen können, weil es keine Stehplätze gibt. Busse, die an den Wartenden vorbeirauschen, weil kein Zustieg mehr möglich ist. Oftmals spielen sich wilde Szenen ab, sowohl im Bus, als auch an den Haltestellen. Von der Sicherheit der Fahrgäste gar nicht zu sprechen.

Eine Buslinie, die in Mitteleuropa fährt, wo die Verantwortlichen schon seit Jahren über diese untragbaren Zustände Bescheid wissen. Die Politik wäre gefordert, hält sich aber zurück und schaut zu. Anstatt das Steuergeld im Sinne der Bürger zu investieren, wird es dort verpulvert, wo der Steuerzahler nichts davon hat.

Zwar hat man an Sonn- und Feiertagen den Stundentakt eingeführt, doch reicht dieser nicht immer aus. Unter der Woche werden Verstärkerbusse eingesetzt, an Wochenenden, speziell an Sonn- und Feiertagen leider nicht? Eine Blamage für das Touristenland Salzburg, ein Hohn gegenüber Urlaubern und Einheimischen, die seit Jahren ermutigt werden, auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen.

Ein großes Lob und Dank gilt den vielen Buschauffeur/innen, die auf der Linie 150 trotz enormer Belastung großartige Arbeit leisten.
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