07.09.2016, 17:21 Uhr

Für den Job als Botschafter sollte man Wissbegierde mitbringen

Bezirksblätter Chefredakteurin Stefanie Schenker mit dem Leiter des Landespressebüros Franz Wieser und Botschafter Thomas Schnöll. (Foto: LMZ/Bauer)

Gesandter Thomas Schnöll im Video-Interview mit LMZ-Leiter Franz Wieser und BB-CR Stefanie Schenker

Zu einem Treffen der Botschafter lud LH Wilfried Haslauer am Freitag in die Salzburger Residenz. "Salzburg ist ein international verflochtenes Land. Daher ist es wichtig, Kenntnis darüber zu erhalten, wie Salzburg international gesehen wird oder wie beispielsweise Entwicklungen in Österreich gesehen werden – sei es hinsichtlich der Bundespräsidentenwahl oder der Flüchtlingssituation", so Haslauer.

"Ich weiß, was Heimat bedeutet"

Von den rund 80 Botschafterinnen und Botschaftern, die Österreich in der ganzen Welt vertreten, hat nahezu jeder Vierte einen Bezug zum Bundesland Salzburg. Einer davon ist Thomas Schnöll, der nicht nur in Salzburg geboren wurde, sondern seine familiären Wurzeln immer noch in Wals hat. "Ich war bis zu meinem 23. Lebensjahr hier zu Hause und weiß daher auch, was Heimat bedeutet", erzählt der Sprecher des Außenministeriums im Video-Interview mit Franz Wieser, dem Leiter des Landes-Medienzentrums und Bezirksblätter-Chefredakteurin Stefanie Schenker.

Englisch, Französisch und Wissbegierde

Welche persönlichen Fähigkeiten man neben Sprachkenntnissen und der entsprechenden Ausbildung für die Tätigkeit eines Botschafters mitbringen sollte, verrät der 44-Jährige ebenfalls: "Wissbegierde." Schnöll ist seit 19 Jahren im diplomatischen Dienst und war unter anderem Generalkonsul in Chicago, Referatsleiter für den Westbalkan im Außenministerium sowie Botschafter in Albanien.

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