27.06.2017, 08:12 Uhr

Nichts für eine schnelle Schlagzeile

Kommentar von Bezirksblätter-Chefredakteurin Stefanie Schenker

Vergangenen Mittwoch wurde das neue Raumordnungsgesetz im Landtag verabschiedet – mit den Stimmen von ÖVP, GRÜNEN und LAbg. Otto Konrad. (Er ist "wilder" Abgeordneter, wird aber vom ÖVP-Klub "betreut".) Nach der teils starken Zersiedelungspolitik – die für unsere heutigen Verkehrsprobleme und das nicht überall funktionierende Miteinander von Wohnen, Arbeiten, Leben und Einkaufen mitverantwortlich ist – soll sich Salzburg ein Stück weit neu ordnen und damit neuen Gestaltungsfreiraum erhalten. Die Regierungsparteien haben es sich nicht leicht gemacht mit diesem Gesetz, das vieles von Grund auf verändern wird. Die Positionen von ÖVP und GRÜNEN mussten ebenso unter einen Hut gebracht werden wie die Interessen der Gemeinden und des Landes. Dass man es nicht allen rechtmachen kann, liegt in der Natur der Sache und unterstreicht, dass Einzelinteressen hinter die Interessen der Allgemeinheit gestellt werden. LH-Stv. Astrid Rössler hat es als "Meilenstein" bezeichnet – zu Recht.
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