24.11.2017, 14:18 Uhr

ÖAAB Salzburg fordert mit Kampagne Abschaffung der Kalten Progression

Der ÖAAB Landesvorstand bei einer Klausur in Maria Plain mit dem Salzburger Abg.z.NR Stefan Schnöll
Jahr für Jahr frisst die kalte Progression Salzburgs Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern einen Teil der hart erarbeiteten Lohnsteigerung weg. Diese faktische Steuererhöhung entsteht dadurch, dass Löhne zwar jährlich steigen aber die Steuersätze der Lohnsteuer nicht entsprechend angehoben werden. Dadurch muss beispielsweise ein Arbeitnehmer mit 2.300,- Euro brutto Monatseinkommen über weniger als fünf Jahren mehr als 1.150,- Euro Einkommensverlust verkraften.

Deshalb möchte der ÖAAB Salzburg die neue Bundesregierung mit einer Kampagne an ihr Versprechen erinnern, die umgehende und dauerhafte Abschaffung dieser schleichenden Steuererhöhung für alle Steuerstufen einzuleiten. „Die Kampagne soll aufzeigen, dass wir null Verständnis haben, dass die dringend notwendige Entlastung der Arbeitnehmer auf der Strecke bleibt. Sauer verdientes Geld gehört in die Geldtasche der Konsumenten und darf nicht Körberlgeld für Vater Staat werden. Die arbeitende Bevölkerung hat ein Recht darauf, dass ihr Einkommen nicht schleichend geschmälert wird“, so der Salzburger ÖAAB-Landesobmann Asdin El Habbassi.

Die Kampagne „Weg mit der Kalten Progression“ hat mit einer Unterschriftenaktion gestartet und soll die Menschen auf die ständig daherschleichende stille Steuererhöhung hinweisen. „Wir fordern eine automatische Anpassung der Steuersätze. Das wollen wir sofort, auf Dauer und für alle“, betont El Habbassi, welcher sich endlich Bewegung in dieser Sache wünscht. „Wenn den Menschen mehr vom erarbeiteten Geld bleibt, wirkt sich das positiv auf die Wirtschaft aus und sichert in der Folge Wohlstand für unsere Salzburger Familien“, hebt der Salzburger ÖAAB-Obmann abschließend hervor.

Mehr Infos zur Kampagne finden Sie unter:
www.arbeitfuersalzburg.at
www.facebook.com/OEAAB.Salzburg/

Die Petition kann auch unter folgendem Link Online unterzeichnet werden:
www.openpetition.eu/!kalteprogression
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