26.01.2018, 15:41 Uhr

Rolando Villazon bringt frischen Wind

Rolando Villazón mit Mozartwochen-Logo (Foto: Neumayr/Leo)

VIDEO - Der witzige Weltstar präsentiert sein erstes Programm für die Internationale Mozartwoche 2019.

SALZBURG (lin). Rolando Villazon ist der vielleicht witzigste Weltstar der Musikzenne. Der Sänger, der immer für einen Scherz zu haben ist, hat mit Anna Netrebko Welterfolge in den bedeutendsten Opernhäusern gefeiert. Jetzt ist er der künstlerische Leiter der Stiftung Mozartzeum in Salzburg. Mt seinem ersten Programm für die Internationale Mozartwoche hat er deutlich gemacht, das er darüber hinaus ein feinsinniger Kenner der Musik ist. Vor allem der Musik Mozarts.


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Mozart lebt

Unter diesen Titel hat er sein auf fünf Jahre konzipiertes Mozartwochen-Programm präsentiert. Dabei soll ausschließlich Musik von Mozart gespielt, werden. "Mozart ist der genialste, der unglaublichste und umwefenste Musiker der Menschheitsgeschichte. Wer sich mit ihm anfreundet, der hat einen Begleiter für das ganze Leben, und zwar in guten und ich schlechten Zeiten", sagte Villazon und jeder im vollbesetzen Saal der Programmpräsentation hat sich von dieser Begeisterung anstecken lassen.

Oper schräg und anders

Der etwas staubigen Musikkultur für überwiegend alte Leute hat der quirlige Musikstar den Kampf angesagt. Schon im ersten Programm, der Mozartwoche 2019, macht Villazon deutlich, dass er nicht nur die aufwendige und teure szenische Produktionen will. Er will behutsame Erneuerung. Die Schauspielmusik "Thamos, König von Ägypten" wird von der katalanischen Experimental-Gruppe "La Fura del Baus" in Szene gesetzt. Dazu wird getanzt, Party am Mozartplatz gefeiert, Puppen gespielt, Kabarett zu Mozart erfunden und Pantomime präsentiert. 


"Niveau ist das wichtigste"

"Das internationale Publikum der Mozartwoche erwartet sich die allerberste Qualität. Sonst würde ja niemand nach Salzburg reisen. Und ich kann versprechen: Die Salzburger Mozartwoche ist und bleibt das beste Festival für Mozart mit den besten Interpreten der Welt", sagte Villazon, und verweist auf Künstler wie die Wiener Philharmoniker, Daniel Barenboim, Bernard Haitink, Cecilia Bartoli, Anras Schiff und viele, viele andere.
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