12.01.2018, 13:55 Uhr

Neues Sicherheitskonzept für das Internet der Dinge

Wilfried Haslauer (rechts) überzeugt sich von der heimischen IT Kompetenz in der Science City Itzling (Techno-Z). (Foto: wildbild)

Salzburger Know-how für mehr IT-Sicherheit

SALZBURG. Mit der zunehmenden Digitalisierung wird die IT-Sicherheit immer wichtiger. Wie das Landes-Medienzentrum (LMZ ) in Erfahrung gebracht hat, entwickeln nun einheimische Hightech-Betriebe gemeinsam mit Forschungseinrichtungen und Universitäten neue Sicherheitskonzepte für das Internet der Dinge (Erklärung) in einem neuen österreichischem Leitprojekt. 

"Neues österreichisches Leitkonzept"

Das Wissen von insgesamt 17 Partnerorganisationen aus der österreichischen Industrie- und Forschungslandschaft fließt in das neue Leitprojekt "Trustworthy IoT for CPS". Auch das Salzburger IT-Forschungsinstitut Salzburg Research ist ein Teil davon. In drei Jahren wird nun  an neuen Methoden, Leitlinien und Werkzeugen gearbeitet, die die immer häufiger auftretenden, vernetzten Systeme sicherer und vertrauenswürdiger gestalten sollen. Das ist im Bericht der LMZ zu lesen. 

Mit dabei: Salzburg Research

Der Salzburg Research-Geschäftsführer Siegfried Reich erklärt das Konzept folgendermaßen: "Ziel ist, das Potenzial cyber-physikalischer Systemanwendungen voll auszuschöpfen. Gleichzeitig gilt es den besonderen Anforderungen an Robustheit, Sicherheit und Verlässlichkeit gerecht zu werden."

Neue Möglichkeiten, neue Gefahren

In solchen Systemen kann ein kleiner Fehler bereits schwerwiegende Folgen haben, etwa die Gefährdung der Sicherheit der Daten und des gegenseitigen Vertrauens in verteilten Systemen. Gleichzeitig bietet das Internet der Dinge jedoch auch zahlreiche Möglichkeiten Landeshauptmann Wilfried Haslauer meint dazu: "Vernetzte Systeme im Internet der Dinge eröffnen neue Möglichkeiten für Betriebe. Eine rechtzeitige und fundierte Auseinandersetzung mit dem Thema in enger Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft ist für die heimische Wettbewerbsfähigkeit von großer Bedeutung."

Finanzierung

"Trustworthy IoT for CPS" wird im Rahmen des Förderprogrammes "IKT der Zukunft" vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation & Technologie und der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft mit einer Summe von drei Millionen Euro gefördert. Das Austrian Institute of Technology ist Projektkoordinator.
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