12.06.2017, 12:36 Uhr

Wohin konstruktiver Widerspruchsgeist führt

Kommentar von Bezirksblätter-Chefredakteurin Stefanie Schenker

Der Satz "Das geht nicht" ist für Roland Haslauer keine Hürde, sondern ganz im Gegenteil, Ansporn. Deshalb gibt es heute "seine" weltweit erste freie Solarroute durch das Bundesland Salzburg. Neben technischen Bremsklötzen, die er mit seinem Team aus dem Weg geräumt hat – etwa indem Elektrofahrzeuge in Eigenproduktion entstanden sind – sind es Weitsicht und Beharrlichkeit, die dieses Projekt ermöglicht haben. Besonders bemerkenswert ist der Gedanke der Freiheit, der hinter der Solarroute steckt. Diese Freiheit bezieht sich nicht nur auf das kostenlose Zur-Verfügung-Stellen von Strom aus Sonnenergie, sondern die Freiheit, das Ganze ohne die Automobilindustrie, die offenbar kein Interesse an Elektromobilität im großen Stil hat, zu machen. Roland Haslauer – er ist Unternehmensberater, kein Techniker und schon gar kein Autohersteller – macht das Rennen mit seinem Team im Alleingang und lässt Autokonzerne weit hinter sich zurück. Dazu kann man nur gratulieren – und gleichzeitig darauf hinweisen, wohin konstruktiver Widerspruchsgeist führen kann.

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