Im Vergleich zu früher steigt die Qualität, was Dämmungen betrifft
Energieeinsparung durch Dämmung

Im Vergleich zu früheren Zeiten ist das Dämmen heute viel aufwendiger geworden. Es muss jetzt genauer geschaut werden, dass nicht die kleinste Fuge über bleibt.
  • Im Vergleich zu früheren Zeiten ist das Dämmen heute viel aufwendiger geworden. Es muss jetzt genauer geschaut werden, dass nicht die kleinste Fuge über bleibt.
  • Foto: Symbolbild: MEV
  • hochgeladen von Daniel Schrofner

Die meist genannten Gründe für eine Dämmung sind eine Einsparung der Energie sowie ein Verlangen nach Behaglichkeit in den eigenen vier Wänden. Bei den Stoffen ist Styropor immer noch der Marktführer, obwohl es schon einige Alternativen gibt und am effektivsten ist die Dachbodendämmung.

SALZBURG. Da heutzutage immer dichter gebaut wird, muss auch die Qualität, was die Dämmungen betrifft ansteigen. "Im Vergleich zu früheren Zeiten ist das Dämmen heute viel aufwendiger, muss genau geschaut werden, dass nicht die kleinste Fuge über bleibt", sagt Alexandra Pilz, Sachverständige für die Herstellung von Wärmedämmverbundsystem in Salzburg. Es muss nun viel mehr auf die Qualität der Ausführungen geschaut und kleinste Fehler vermieden werden. Dementsprechend rät die Expertin davon ab, Fassadendämmung selbst zu machen. Keine Probleme sieht Pilz bei Dachboden- oder Deckendämmungen, wenn diese Arbeiten selbst in die Hand genommen werden.

Energieeinsparung Grund Nummer eins

Neben dem Einsparen von Heizkosten zählt Pilz auch das Wohlgefühl und die Behaglichkeit in den eigenen vier Wänden als Gründe für eine Dämmung an. "Mit einer Dämmung ist die Temperatur im Raum regelmäßiger und konstanter. Wenn außen minus zehn Grad sind, hat es ohne Dämmung im Raum drinnen um die fünf Grad. Mit Dämmung aber behagliche 17 bis 18 Grad", erklärt die Sachverständige aus Anif. Dadurch erhöhen sich nicht nur die Temperaturen der Wände, sondern auch das Wohnklima wird ein besseres.

Im Energieausweis ist alles nachzulesen

Vor allem für neue Mieter ist es wichtig zu wissen, ist eine Dämmung vorhanden oder nicht. "Der Energieausweis ist zu vergleichen mit dem Zulassungsschein für das Auto. Dort steht alles drin, jede Schicht ist aufgeführt und auch ob eine Dämmung vorhanden ist", sagt Pilz und fügt hinzu: "Es müssen aber gewisse Werte erreicht werden. Und in Salzburg ist es so, dass dies ohne Dämmung fast nicht mehr möglich ist."

Hanf Dämmstoff hat sich etabliert

Der Marktführer bei den Dämmstoffen ist weiterhin das Styropor. "Weil es einfach das günstigste Produkt ist", betont Pilz, aber sie zählt auch eine Alternative auf, die sich bereits etabliert hat: "Der Hanf Dämmstoff ist eine gut Alternative, aber das muss man dazu sagen, auch eine teure. Da spielt der finanzielle Faktor mit." Ansonsten würde es noch Mineralwolle geben, wie zum Beispiel die Glaswolle, die eine sehr gute Wärmeleitfähigkeit aufweist. Die Vorteile bei der Hanfdämmung sind, dass es wärme- und schalldämmend ist, sehr robust und resistent gegen Schädlinge und Feuchtigkeit. Für die Sachverständige Pilz bleibt die Dachbodendämmung die Effektivste, "da die warme Luft nach oben raus will und sie ist kostengünstig."

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