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Ihren Wohntraum fördern lassen

Der Bau eines Hauses kostet viel Geld. Daher ist es sinnvoll sich vorab über die Möglichkeiten von Förderungen beraten zu lassen.
  • Der Bau eines Hauses kostet viel Geld. Daher ist es sinnvoll sich vorab über die Möglichkeiten von Förderungen beraten zu lassen.
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Beim Hausbau braucht's einen guten (Finanz-)Plan. Häusl­bauer sollten zudem mögliche Förderungen nicht übersehen.

SALZBURG. Um eine Wohnbauförderung für den Hausbau zu erhalten, müssen folgende Voraussetzungen vorliegen:

Voraussetzungen:

  • Volljährigkeit (Vollendung des 18 Lebensjahres); 
  • Österreichische Staatsbürgerschaft oder dieser gleichgestellt (z.B. EU) asylberechtigt; 
  • Wohnbedarf – dieser liegt vor, wenn bisher eine Mietwohnung bewohnt wurde; für die bisherige Wohnung im Eigentum müssen sonstige Gründe vorliegen, die eine den tatsächlichen Verhältnissen besser angepasste Befriedigung des Wohnbedürfnisses erwarten lassen, das sind:- Größe und Ausstattung
    - Geänderte Familienverhältnisse
    - Berufsbedingter Ortswechsel (mit entsprechender Entfernung)
    - Dauerhafte und wesentliche Änderung der Einkommensverhältnisse – Gesundheitliche Gründe (ärztliches Attest) 
  • Begründung des Hauptwohnsitzes und ausschließliche regelmäßige Verwendung der Wohnung zur Befriedigung des dringenden Wohnbedarfs; 
  • Aufgabe der Rechte an der bisher bewohnten Wohnung (Ausnahmeregelungen sind zu beachten); 
  • Außerdem dürfen zum Beispiel folgende Einkommensgrenzen nicht überschritten werden: Haushaltsgröße eine Person: Netto-Haushaltseinkommen jährlich 35.880 Euro bzw. Netto-Haushaltseinkommen monatlich (Jahreszwölftel) 2.990 Euro; Haushaltsgröße zwei Personen: Netto-Haushaltseinkommen jährlich 55.200 bzw. Netto-Haushaltseinkommen monatlich (Jahreszwölftel) 4.600 Euro;Was wird gefördert? 

Gefördert wird die Errichtung von:

  • Doppel- und Einzelhäusern; 
  • Bauernhäusern und Austraghäusern bzw Austragwohnungen; 
  • Häusern in der Gruppe, Wohnungen im Wohnungseigentum in einem Bau mit mindestens drei Wohnungen in einem gemeinsamen Bauvorhaben mit anderen natürlichen Personen; 
  • neuem Wohnraum durch Auf-, Zu- oder Einbau sowie von Anbau; 

Wie wird gefördert?

Der Grundbetrag liegt je nach Familiensituation zwischen 8.000 Euro und 14.000 Euro. Bei verbesserter Gesamtenergieeffizienz, ökologischer Baustoffwahl und barrierefreiem Bauen kann die Förderung um bis zu 12.000 Euro höher ausfallen. Ausgenommen bei Zu-, Auf-, Ein- und Anbauten sowie bei Bauernhäusern und Austraghäusern bzw. -wohnungen kommt es ab einer Grundfläche von 550 Quadratmetern zu einer Kürzung des Gesamtzuschusses, bei mehr als 800 Quadratmetern Grundfläche wird nicht mehr gefördert.

Ansuchen stellen:

Die Ansuchen werden im Internet über den Online-Förderungsassistenten (Einstieg über die Homepage des Landes www. salzburg.gv.at) gestellt. Voraussetzung ist, dass der Bauträger einen Bauträgerantrag samt geprüftem Planungsenergieausweis vorbereitet hat. Über den Bauträger erhalten Sie den „Einstiegslink“. Die Daten des Planungsenergieausweises werden damit in Ihr Ansuchen automatisch übernommen.

Wann?

Das Ansuchen muss spätestens sechs Monate nachdem die Baubeginnsanzeige bei der Baubehörde erfolgte, gestellt werden. Anträge können zu bestimmten Terminen gestellt werden, derzeit ist ein Antragszeitraum von zwei Monaten vorgesehen. Da ein bestimmtes Budget vorgesehen ist, erfolgt eine Reihung nach der Größe des Grundstücks, nach der Familiensituation und nach dem Einkommen.

Rückzahlung?

Der vom Land Salzburg gewährte Zuschuss muss grundsätzlich nicht zurückbezahlt werden. Wird das geförderte Haus aber innerhalb von 25 Jahren nicht mehr förderungskonform genutzt, weil zum Beispiel das Haus verkauft wird oder die Förderungswerberin oder der Förderungswerber die Wohnung nicht mehr als Hauptwohnsitz nutzt, muss der Zuschuss anteilig zurückbezahlt werden. Eine Käuferin oder ein Käufer dieses Hauses kann den anteiligen Zuschuss übernehmen.

Solar-/Heizungsförderung

Wird keine Wohnbauförderung in Anspruch genommen, kann es eine Förderung aus dem Energieressort geben. Fördernehmer sind Privatpersonen, welche Eigentümer oder Mieter von Bauten im Bundesland Salzburg sind. Die Förderung erfolgt in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses. Gefördert werden thermische Solaranlagen, Photovoltaikanlagen, Scheitholz, Pellets, Hackgut, Luft-Wärmepumpen, sonstige Wärmepumpen (keine Luftwärmepumpen) und der Anschluss an Biomasse-Fernwärme oder Abwärme.

Details in den Förderrichtlinien: www.salzburg.gv.at/energieberatung.

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Autor:

Julia Hettegger aus Salzburg

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