Bauen & Wohnen
Mülltrennung nervt mehr als die Hälfte der jungen Österreicher

58 Prozent der 18- bis 39-jährigen Österreicher nervt die Mülltrennung.
  • 58 Prozent der 18- bis 39-jährigen Österreicher nervt die Mülltrennung.
  • Foto: Michael Schwarzenberger, pixabay
  • hochgeladen von Daniel Schrofner

Mehr als die Hälfte der jungen Erwachsenen in Österreich sind von der Trennung des Hausmülls genervt, das zeigt eine aktuelle Studie von immowelt.at. Vor allem das Sortieren von Problemstoffen stört am meisten. Ein weiteres Ergebnis ist, dass Single Abfalltrennung lästiger finden als Paare.

SALZBURG/WIEN. Abfalltrennung ist fester Bestandteil des Haushalts-Alltags in Österreich. Doch ob etwas in die graue oder blaue Tonne, in den gelben Sack oder doch auf den Komposthaufen gehört nervt 58 Prozent der 18- bis 39-jährigen Österreicher. Das zeigt eine repräsentative Studie von immowelt.at, die auch festellt, dass mehr Nachhaltigkeit mit mehr Aufwand verbunden ist. Mit zunehmendem Alter werden die Österreicher jedoch gelassener, was die Mülltrennung angeht. So finden von den 40- bis 59-Jährigen immerhin noch 42 Prozent die separate Sammlung von Wertstoffen mühsam. Bei der Generation 60 plus sind es hingegen nur 29 Prozent.

Paare trennen lieber als Singles

Keine großen Fans haben Problemstoffe: 12 Prozent aller Österreicher nervt das Separieren von Batterien und Farben. Da sie nich von der Müllabfuhr abgeholt werden, sondern zurück in den Handel oder auf den Mistplatz gebracht werden müssen. Es folgen auf dieser Flop-Liste der unhandliche Sperrmüll sowie der Bioabfall.

Auffallend ist, dass Paare lieber trennen als Singles. Jeder zweite Ledige (51 Prozent) gab an, dass ihn die Mülltrennung nerve. Bei den Vergebenen sind es nur 41 Prozent, da man sich die Entsorgung aufteilen kann.

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