Coronavirus in Salzburg
Covid-19-Spital in Betrieb & Private Spitäler eingebunden

Das Covid-19-Spital im Uniklinikum Salzburg, das seit gestern Abend in Betrieb ist. In der vollen Ausbaustufe stehen 200 Betten sowie drei Intensivstationen zur Verfügung. Außerdem zwei OP-Säle.
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  • Das Covid-19-Spital im Uniklinikum Salzburg, das seit gestern Abend in Betrieb ist. In der vollen Ausbaustufe stehen 200 Betten sowie drei Intensivstationen zur Verfügung. Außerdem zwei OP-Säle.
  • Foto: Land Salzburg/Franz Neumayr/Leopold
  • hochgeladen von Daniel Schrofner

Seit gestern Abend ist das Covid-Spital im Uniklinikum Salzburg in Betrieb. Bald werden dort 200 Betten zur Verfügung stehen. Außerdem stehen drei Intensivstationen mit 30 Betten inklusive Beatmungsgeräten zur Verfügung. Zusätzlich werden nun auch die privaten Spitäler in das Corona-Management eingebunden. Und das Unfallkrankenhaus ist nun das regionale Traumazentrum.

SALZBURG. Eine wichtige Maßnahme für Gesundheitsreferent Christian Stöckl. Das Covid-Spital im Uniklinikum Salzburg, das seit gestern Abend im Betrieb ist. Dort werden alle mit dem Corona-Virus infizierte Personen behandelt, die aufgrund ihrer Symptome in einem Krankenhaus betreut werden müssen. "Wir müssen alles tun, um die Gesundheitsversorgung aller Salzburgerinnen und Salzburger zu gewährleisten", betont Stöckl.

In der vollen Ausbaustufe
200 Betten zur Verfügung

In der ersten Ausbaustufe stehen eine Ambulanz und 50 Betten zur Verfügung, in der vollen Ausbaustufe werden es in Kürze 200 Betten sein. Des weiteren stehen drei Intensivstationen mit rund 30 Betten inklusive Beatmugnsgeräten zur Verfügung sowie zwei OP-Säle und eine radiologische Abteilung mit einem bereits betriebsbereiten Röntgengerät. Ein Computertomograph wird in den kommenden Tagen installiert. Parallel dazu wird das Haus A (Chirurgie West) zum Spital für die zentrale Notversorgung aller Non-Covid-Patienten im Salzburger Zentralraum umfunktioniert.

Private Spitäler im Kampf gegen Covid-19 eingebunden

„Nach den öffentlichen Spitälern gibt es jetzt auch die Zusage der Salzburger privaten Krankenanstalten sowie anderer Gesundheitseinrichtungen, im Kampf gegen Covid-19 Personalressourcen und Infrastruktur zur Verfügung zu stellen. Damit ziehen hier alle an einem Strang“, betont Stöckl. Ziel des Gesundheitsreferenten ist es, die gesamte Salzburger Spitalslandschaft, das heißt neben den öffentlich-rechtlichen Spitälern auch die privaten Krankenanstalten, untereinander ganz eng zu verbinden und zu vernetzen. Durch die Bündelung der vorhandenen Ressourcen soll möglichst effizient zur Aufrechterhaltung eines funktionierenden Gesundheitswesens beigetragen und zum Wohle der Bevölkerung vorgegangen werden.

„Wir tauschen uns ganz gezielt aus, was den Personaleinsatz betrifft, was die Materialien und die gesamte Infrastruktur angeht, sodass wir bestmöglich planen und die Synergien nutzen können. Insbesondere werden wir ganz rasch die rechtlichen Grundlagen erarbeiten, damit die öffentlichen und privaten Spitäler und. alle Gesundheitseinrichtungen sich gegenseitig Personal überlassen können“, so Stöckl.

UKH Traumazentrum für den Salzburger Zentralraum

„Wir haben am Samstag dem Krisenstab Medizin Covid-19 des Uniklinikums Salzburg den Auftrag erteilt, die gesamte Spitalsversorgung im Bundesland sowohl medizinisch als auch logistisch zu zentralisieren“, sagt der Gesundheitsreferent. Am Wochenende wurde begonnen, das Haus A (Chirurgie West) des Uniklinikums in das zentrale Notfallspital für Non-Covid-Patienten im Salzburger Zentralraum umzufunktionieren. Gleichzeitig bereitete sich das UKH darauf vor, die gesamte Versorgung von Polytrauma-Patienten (Unfallopfern) zu übernehmen.

Dazu wurde sowohl medizinisches als auch pflegerisches Personal vom Uniklinikum in das UKH verlegt. Versorgt wird das UKH aktuell – so wie alle Spitäler im Land – zentral über den Logistikstab des Uniklinikums. „In Krisenzeiten ist es extrem wichtig, dass die medizinische Kompetenz konzentriert ist“, so Krisenstabs-Leiter Professor Richard Greil.

Alle Informationen zum Coronavirus in Salzburg findet ihr >> HIER <<

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Autor:

Daniel Schrofner aus Salzburg-Stadt

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