Welt-Blutspende-Tag
„Jede Blutspende zählt und wird dringend benötigt"

Der internationale Blutspende-Tag fällt jedes Jahr auf den 14. Juni. Heuer steht er unter dem Motto: "Spende Blut und halte die Welt am Laufen".
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  • Der internationale Blutspende-Tag fällt jedes Jahr auf den 14. Juni. Heuer steht er unter dem Motto: "Spende Blut und halte die Welt am Laufen".
  • Foto: ÖRK/Helmut Mitter
  • hochgeladen von Daniel Schrofner

Seit 2004 feiern Länder auf der ganzen Welt am 14. Juni den Weltblutspendetag. Es soll damit das Bewusstsein für den Bedarf an sicherem Blut und Blutprodukten geschärft werden und freiwilligen, unbezahlten Blutspendern für ihre lebensrettenden Blutspenden zu danken. Von großer Wichtigkeit ist momentan auch die Spende von Blutplasma nach einer überstandenen Covid-19 Erkrankung.

SALZBURG. Der internationale Blutspende-Tag fällt jedes Jahr auf den 14. Juni und geht damit auf den Geburtstag von Nobelpreisträger Karl Landsteiner, dem Entdecker der Blutgruppen, zurück. 2021 lautet das Motto "Give blood and keep the world beating" ("Spende Blut und halte die Welt am Laufen"). 

„Jede Blut- und Plamaspende zählt und wird dringend benötigt. Blutspenden sind auch in dieser Zeit des Coronavirus (Sars-CoV-2) alternativlos. Wer gesund und fit ist, kann Blut spenden, damit die Patienten weiterhin sicher mit Blutpräparaten in Therapie und Notfallversorgung behandelt werden können. Viele Erkrankte erhalten ihr Leben lang Präparate, die aus Spenderblut gewonnen werden. Mittelfristig sind insbesondere Menschen mit Tumorerkrankungen, die sich in einer Chemo- oder Strahlentherapie befinden, auf die kontinuierliche Gabe von Blutpräparaten angewiesen, um die Nebenwirkungen dieser Therapien besser zu überstehen. Rund ein Fünftel aller benötigten Blutpräparate wird für Krebspatienten benötigt,“

weiß der Zweite Landtagspräsident Sebastian Huber, der im Zivilberuf auch niedergelassener Facharzt für Innere Medizin in der Stadt Salzburg, ist.

Ein viertel Liter wird üblicherweise abgenommen

Das gespendete Blut wird untersucht, aufbereitet und für medizinische, wissenschaftliche und pharmazeutische Zwecke verwendet. Es wird konserviert und, sofern es dazu geeignet ist, in verschiedene Blutprodukte aufgetrennt und in einer Blutbank eingelagert. Die entnommene Menge liegt üblicherweise bei einem viertel Liter.

Entscheidende Rolle hat das Rekonvaleszentenplasma

Von großer Wichtigkeit ist momentan auch die Spende von Blutplasma nach einer überstandenen Covid-19 Erkrankung. Sogenanntes Rekonvaleszentenplasma spielt auch bei der Behandlung von Menschen, die sich akut mit Sars-CoV-2 infiziert haben, eine entscheidende Rolle. Bei Rekonvaleszentenplasma handelt es sich um Blutplasma von Personen, die eine Covid-19-Erkrankung erfolgreich überstanden und dabei Abwehrstoffe, sogenannte Antikörper, gebildet haben:

„Diese Antikörper helfen nicht nur der Person selbst bei der Bekämpfung der Erreger, sondern können auch akut an Covid-19 erkrankten Personen eine gewisse Immunität bieten. Von großer Bedeutung ist dabei eine möglichst frühe Transfusion des Blutplasmas und ein hoher Antikörpergehalt",

informiert Huber und fährt fort:

„Als gesunder Mensch können Sie bis zu sechsmal jährlich Blut spenden. Wenn Sie zwischen 18-68 Jahren alt sind, eine nachgewiesene Covid-19-Erkrankung überstanden haben und selbst aber symptomfrei sind, sind Sie als Plasmaspenderin oder -spender geeignet.“

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„Als gesunder Mensch können Sie bis zu sechsmal jährlich Blut spenden. Wenn Sie zwischen 18-68 Jahren alt sind, eine nachgewiesene Covid-19-Erkrankung überstanden haben und selbst aber symptomfrei sind, sind Sie als Plasmaspenderin oder -spender geeignet", sagt Sebastian Huber, Internist in der Stadt Salzburg.

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