Welt-Parkinson-Tag
Neue Forschungen bringen Bewegung in die Behandlung

In Salzburg sind rund 1.800 Patienten an Parkinson erkrankt. Bis jetzt gab es keine Möglichkeit, die Erkrankung zu verhindern oder zumindest ihr Fortschreiten zu bremsen. Nun kommt mit neuen Forschungen Bewegung in die Behandlung der Krankheit.
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  • In Salzburg sind rund 1.800 Patienten an Parkinson erkrankt. Bis jetzt gab es keine Möglichkeit, die Erkrankung zu verhindern oder zumindest ihr Fortschreiten zu bremsen. Nun kommt mit neuen Forschungen Bewegung in die Behandlung der Krankheit.
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Der Welt-Parkinson-Tag am 11. April erinnert an den englischen Arzt und Apotheker James Parkinson, der 1817 erstmals die Symptome der Krankheit beschrieb. In Salzburg sind rund 1.800 Patienten an Parkinson erkrankt. Männer sind etwas häufiger von Parkinson betroffen als Frauen. Bis jetzt gab es keine Möglichkeit, die Erkrankung zu verhindern oder zumindest ihr Fortschreiten zu bremsen. Aber neue Forschungen geben Hoffnung, wie der Zweite Landtags-Präsident Sebastian Huber, im Zivilberuf niedergelassener Facharzt für Innere Medizin, verrät.

SALZBURG. Der Welt-Parkinson-Tag findet jedes Jahr am 11. April statt und wird mit zahlreichen Aktionen für Patienten, Angehörige und Ärzten begangen, um das Verständnis für diese Erkrankung zu verbessern. Er geht zurück auf den englischen Arzt und Apotheker James Parkinson, der 1817 erstmals die Symptome der Krankheit beschrieb. Er lebte von 1755 bis 1824 in London und war somit ein Zeitgenosse Mozarts (1756-1792).

Neue Forschungen geben Hoffnung

In Salzburg sind rund 1.800 Patienten an Parkinson erkrankt. Männer sind etwas häufiger von Parkinson betroffen als Frauen. Parkinson ist eine Erkrankung, die zumeist in der zweiten Lebenshälfte auftritt. Es ist eine langsam fortschreitende neurologische Erkrankung, die durch einen Funktionsverlust jener Gehirnzellen entsteht, die den Botenstoff Dopamin produzieren. Da Dopamin die Körperbewegungen beeinflusst, sind die Haupt-Symptome die Verlangsamung der Bewegungsabläufe, eine erhöhte Muskelsteifheit sowie Zittern.

Bis jetzt gab es keine Möglichkeit, die Erkrankung zu verhindern oder zumindest ihr Fortschreiten zu bremsen. „Nun kommt mit neuen Forschungen Bewegung in die Behandlung von Morbus Parkinson“, weiß der Zweite Landtags-Präsident, Sebastian Huber, im Zivilberuf niedergelassener Facharzt für Innere Medizin in der Stadt Salzburg.

In Salzburg sind rund 1.800 Patienten an Parkinson erkrankt. Bis jetzt gab es keine Möglichkeit, die Erkrankung zu verhindern oder zumindest ihr Fortschreiten zu bremsen. Nun kommt mit neuen Forschungen Bewegung in die Behandlung der Krankheit.
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An „Impfung gegen Parkinson“ wird geforscht

Bisherige Behandlungsstrategien zielten darauf ab, den Verlust von Neuronen zu verhindern. Ein Österreichisches Unternehmen, das Biotech-Unternehmen AFFiRiS AG, forscht an einer „Impfung gegen Parkinson“. Erste Tests am Menschen wurden bereits erfolgreich durchgeführt. Mittels Antikörper-Infusionen wird versucht, die Agglomeration (Ansammlung bzw. Zusammenlagerung von biologischen Strukturelementen) des Proteins α-Synuclein zu verhindern. In etlichen Studien wurde bereits die Sicherheit und Verträglichkeit verschiedener Antikörper gegen α-Synuclein getestet und es konnte nachgewiesen werden, dass dosisabhängig nach einer Antikörper-Infusion weniger ungebundenes α-Synuklein im Serum vorhanden war.

„Wie im Fachmagazin 'Lancet of Neurology' berichtet, ist der Impfstoff PD01A, der nun erstmals mit Erfolg am Menschen getestet wurde, darauf ausgerichtet, die Bildung spezifischer Antikörper gegen α-Synuclein-Aggregate zu induzieren. Die Forscher der AFFiRiS AG konnten, unterstützt von der Michael J. Fox-Stiftung, zeigen, dass es ein vielversprechender Ansatz ist, speziell α-Synuclein mit einem Antikörper-basierten Ansatz anzuvisieren. Weitere Studien und Untersuchungen müssen jetzt folgen und zeigen, wie aus diesen neuen Erkenntnissen in Zukunft ein Impfstoff für die betroffenen Patienten werden kann“, informiert Huber.

„Nach allem, was wir wissen, ist nicht damit zu rechnen, dass die Covid-Impfung die Parkinson-Therapie beeinträchtigt", meint der Zweite Landtags-Präsident Sebastian Huber, im Zivilberuf niedergelassener Facharzt für Innere Medizin.
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Parkinson-Therapie durch
Corona-Impfung nicht beeinträchtigt

Für Menschen mit Parkinson kommt in diesem Jahr zur ohnehin erschwerten Bewältigung des (Pandemie-)Alltags die berechtigte Sorge, einen besonders schweren Verlauf einer Covid-Erkrankung zu entwickeln. Aber auch die Befürchtung, dass es durch eine Covid-Impfung zu Wechselwirkungen mit dauerhaft eingenommenen Medikamenten kommen könnte. „Nach allem, was wir wissen, ist nicht damit zu rechnen, dass die Covid-Impfung die Parkinson-Therapie beeinträchtigt. Da eine Mehrheit der Parkinson-Patienten über 60 Jahre alt sind und somit allein aufgrund des Alters ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf haben, kann durch die Impfung eine solche Gefahr minimiert werden“, beruhigt der Internist.

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In Salzburg sind rund 1.800 Patienten an Parkinson erkrankt. Bis jetzt gab es keine Möglichkeit, die Erkrankung zu verhindern oder zumindest ihr Fortschreiten zu bremsen. Nun kommt mit neuen Forschungen Bewegung in die Behandlung der Krankheit.
„Nach allem, was wir wissen, ist nicht damit zu rechnen, dass die Covid-Impfung die Parkinson-Therapie beeinträchtigt", meint der Zweite Landtags-Präsident Sebastian Huber, im Zivilberuf niedergelassener Facharzt für Innere Medizin.

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