Info-Kampagne
Salzburger Gesundheitsplan für bestmögliche medizinische Versorgung

Die Gesichter hinter der Salzburger Gesundheitskampagne "Meine beste Medizin": V.li. Maria Trattner, LH Stv. Christian Stöckl, Michael Müller und Manfred Mittermair.
  • Die Gesichter hinter der Salzburger Gesundheitskampagne "Meine beste Medizin": V.li. Maria Trattner, LH Stv. Christian Stöckl, Michael Müller und Manfred Mittermair.
  • Foto: Land Salzburg/Neumayr – Leopold
  • hochgeladen von Daniel Schrofner

Das Land Salzburg hat eine neue Info-Kampagne mit dem Motto "Meine beste Medizin" gestartet. Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl präsentiert den Salzburger Gesundheitsplan mit Persönlichkeiten aus den Salzburger Spitälern. Der Plan soll die Weichen für die Zukunft stellen und bringt 22 Persönlichkeiten aus der Medizin vor den Vorhang, die ihre Geschichte erzählen.

SALZBURG. 

„Die Corona-Krise hat es eindrucksvoll gezeigt: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Salzburger Gesundheitseinrichtungen geben täglich ihr Bestes, um eine optimale medizinische Versorgung für die Bevölkerung zu gewährleisten. Eine gute medizinische Versorgung ist kein Zufallsprodukt – im Gegenteil: Vorausschau und Planung sind wesentliche Faktoren dabei“

, so Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl, der sich erfreut zeigt über die positiven Rückmeldungen nach dem Start der neuen Gesundheitskampagne am vergangenen Wochenende. Dem Regierungsmitglied geht es nach seiner Covid-19-Erkrankung den Umständen entsprechend gut. Er ist zu Hause und die Symptome klingen langsam ab. Für ihn "müssen viele Teile eines komplexen Systems zusammenpassen, um bestmögliche Resultate zu erzielen. Im Fall der Corona-Krise musste kurzfristig über die Grenzen von Abteilungen, Kliniken und sogar von Eigentümerstrukturen hinweg gehandelt werden – und es hat funktioniert. Die Info-Kampagne zum Gesundheitsplan zeigt, wie das System ineinandergreift, was gut ist und wo noch Handlungsbedarf besteht, in Krisenzeiten und im Normalbetrieb.“

Der Mensch im Mittelpunkt in der Kampagne

Der „Regionale Strukturplan Gesundheit 2025“ gilt für den stationären und niedergelassenen Bereich und betrachtet unter dem Motto „Meine beste Medizin“ das Thema sowohl aus Sicht von Patienten als auch von Ärzten und anderer Berufe der Branche. Und genau diese sind die Gesichter der Kampagne, sie stehen im Mittelpunkt. Und sie stehen stellvertretend für die Bevölkerung und ihre Berufe. Patienten erzählen ihre Geschichte und warum sie der Meinung sind, dass sie die "beste Medizin", also die bestmögliche Behandlung bekommen haben. Ärzte sowie Pfleger erläutern, warum diese Fälle so typisch für ihre tägliche Arbeit sind. 22 Persönlichkeiten sind es insgesamt.

Erstmals ein salzburgweiter Gesundheitsplan

Der Gesundheitsplan betrachtet die vorhandenen Versorgungsstrukturen (zehn Spitäler, knapp 3.500 praktizierende Ärzte) erstmals standortübergreifend. So sollen regionale Unterschiede ausgeglichen und Synergien genützt werden. Ziel ist es, bis 2025 eine langfristig stabile Struktur zu gestalten und dauerhaft eine wohnortnahe und qualitätsvolle Versorgung zu bieten. Es ist auch eine Informationsoffensive im gesamten Bundesland geplant – wohl in der zweiten Hälfte des nächsten Jahres.

Kernpunkte der ambulanten Gesundheitsplanung

  • Primärversorgungseinrichtungen: Entwicklung von mindestens fünf Primärversorgungseinrichtungen bis 2025, davon je eine in den Bezirken Hallein, Zell am See und St. Johann im Pongau sowie zwei im Flachgau, infolgedessen Aufstockung der allgemeinmedizinischen ärztlichen Planstellen sowie Förderung neuer Zusammenarbeitsformen wie Gruppenpraxen
  • Ambulante Angebote: Weiterentwicklung der ambulanten Angebote für Innere Medizin, Kinder- und Jugendheilkunde, Psychiatrie sowie Kinder- und Jugendpsychiatrie
  • Fachärztliche Versorgung: Sicherung durch verstärkte Kooperation zwischen kleinen Krankenhausstandorten mit wenigen Fachabteilungen und niedergelassenen Fachärztinnen und -ärzten

Kernpunkte der stationären Gesundheitsplanung

  • Wohnortnahe Versorgung: langfristige Absicherung aller bestehenden Salzburger Spitäler
  • Abgestufte Gesundheitsleistungen: Abstufung in Zentralkrankenanstalt (Uniklinikum Salzburg) mit allen Fachbereichen und gesamtem Leistungsspektrum, Schwerpunktkrankenanstalt Kardinal Schwarzenberg Klinikum, Standardkrankenanstalten mit mindestens zwei Abteilungen und Sonderkrankenanstalten
  • Mehr ambulant, weniger stationär: Reduzierung der stationären Betten bis 2025 bei gleichzeitigem Ausbau der tagesklinischen Bereiche
  • Steigendes Durchschnittsalter: Notwendiger Ausbau der Kapazitäten für Akutgeriatrie und Remobilisation aufgrund des steigenden Durchschnittsalters der Bevölkerung
  • Psychische Versorgung: Bedarfsgerechte Erweiterung der Kapazitäten für psychische Erkrankungen in den Bezirken St. Johann im Pongau, Tamsweg und Zell am See
  • Symptom-Linderung: Erweiterung der Palliativmedizin in den Bezirken Hallein, Stadt Salzburg und Salzburg-Umgebung
  • Zentrale Orthopädie und Traumatologie: Örtliche Zusammenführung der beiden Standorte der Orthopädie und Traumatologie (Unfallkrankenhaus und Uniklinikum) auf einen zentralen Standort auf dem Uniklinikum Campus LKH

Video vom Land Salzburg zum Thema:

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