Windhund-Kolumne
Stress darf nicht als Sieger hervorgehen

Im workflow sein – das sollte das Ziel sein. In diesem Zustand kann man entspannt arbeiten und ist weder über- noch unterfordert. Aber der workflow ist sehr individuell.
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  • Im workflow sein – das sollte das Ziel sein. In diesem Zustand kann man entspannt arbeiten und ist weder über- noch unterfordert. Aber der workflow ist sehr individuell.
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In dieser Kolumne beschäftigt sich das Salzburger Start-Up Windhund mit dem Thema "Entspannung im Arbeitsalltag". Gestresste Mitarbeiter, steigende Krankheitstage, Burnout - Stress ist weder für Mitarbeiter noch für den Betrieb gut. Gerade zum Jahresende hin, nimmt die Arbeitslast oftmals stark zu. Spätestens wenn dann die wenigen Urlaubstage oder Wochenenden nicht mehr ausreichen um sich zu erholen, sollte man handeln. Besser ist es aber natürlich, es gar nicht so weit kommen zu lassen.

SALZBURG. Jeder Mensch hat einen workflow. Das ist ein Zustand in dem man entspannt arbeiten kann, also weder überfordert noch unterfordert ist. Der workflow ist sehr individuell, denn was den einen zur Verzweiflung bringt, ist für den anderen vielleicht kein Problem. Deswegen ist wichtig, seine eigenen Stressoren zu kennen, sprich Situationen, Aufgaben oder Erlebnisse, die Stress auslösen. Martina Amon, Stressmanagement-Trainerin: „Es ist wichtig sich selber zu fragen, was ist es, das in meinem Leben Stress auslöst. Renne ich dauernd der Zeit hinterher, habe ich zu viele Aufgaben oder komme ich mit dem Chef nicht klar? Im zweiten Schritt überlegt man, was kann ich an der Situation ändern.“ Kommt man täglich zu spät ins Büro, kann man den Auslöser ändern, in dem man zum Beispiel früher aufsteht. Hat man zu viele Aufgaben, kann man um Hilfe bitten, was viele nicht tun, in dem Glauben, alles selber schaffen zu müssen.

Situationen neu bewerten

Doch es gibt auch Stressoren, deren Auslöser man nicht verändern kann, wenn man einen schwierigen Chef hat zum Beispiel oder wenn man es sich selber nicht eingesteht Fehler zu machen. Martina Amon: „Wenn wir den Auslöser nicht verändern können, müssen wir an der Bewertung der Situation arbeiten. Zum Beispiel können wir lernen, dass es okay ist Fehler zu machen. Wenn der Chef schwierig ist, sollten wir das nicht persönlich nehmen und uns abgrenzen, vielleicht sogar versuchen Verständnis zu finden.“

Leg eine Verschnaufpause ein

Gerade in stressigen Phasen tendieren viele Menschen dazu, den ganzen Tag durchzuarbeiten, ohne eine Pause einzulegen. Doch gerade in solchen Momenten ist es wichtig, sich im wahrsten Sinne des Wortes eine Verschnaufpause zu gönnen, an die Frischluft zu gehen, eine kleine Atemübung zumachen und das Essen nicht zu vergessen. Danach kann man konzentrierter und gestärkt weiter arbeiten und ist weniger anfällig für Fehler.

Über Windhund:
Das Salzburger Start-up Windhund sorgt mit seiner App für fitte und und gesunde Mitarbeiter in Unternehmen. Die App liefert abwechslungsreiche Experten-Module zu den Themen: Bewegung, mentale Gesundheit und Ernährung.
Mehr Infos und Tipps zum Thema Entspannt arbeiten gibt es auch zum Hören unter "Stay healthy" - der Windhund Podcast.

Im workflow sein – das sollte das Ziel sein. In diesem Zustand kann man entspannt arbeiten und ist weder über- noch unterfordert. Aber der workflow ist sehr individuell.
Martina Amon, Stressmanagement-Trainerin: „Es ist wichtig sich selber zu fragen, was ist es, das in meinem Leben Stress auslöst. Renne ich dauernd der Zeit hinterher, habe ich zu viele Aufgaben oder komme ich mit dem Chef nicht klar? Im zweiten Schritt überlegt man, was kann ich an der Situation ändern.“
Autor:

Daniel Schrofner aus Salzburg-Stadt

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