Coronavirus in Salzburg
Besuche in Krankenhäusern und Seniorenheimen einschränken

Besuche in Krankenhäusern werden eingeschränkt. Nur Palliativ- und Hospiz-Patienten sowie Kinder sind davon ausgenommen.
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  • Besuche in Krankenhäusern werden eingeschränkt. Nur Palliativ- und Hospiz-Patienten sowie Kinder sind davon ausgenommen.

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Die Unterstützung der ganzen Bevölkerung in diesen Zeiten nötig, um das Coronavirus und dessen Ausbreitung einzudämmen. Deshalb wurde gestern beschlossen, die Besuche in den Krankenhäusern stark einzuschränken. Ebenso sollten Besuche in Seniorenheimen und Behinderteneinrichtungen nur in Ausnahmefällen gemacht werden.

SALZBURG. Weitere Maßnahmen um das Coronavirus und dessen Ausbreitung einzudämmen wurden gestern Nachmittag getroffen. Einerseits hat das Gesundheitsministerium dringend empfohlen, Besuche in Krankenhäusern einzuschränken. "Ich habe daher die Geschäftsführer ersucht, die Besuche in unseren Spitälern über die jeweilige Hausordnung einzuschränken beziehungsweise auf ein Mindestmaß zu reduzieren“, sagt Landeshauptmann-Stellvertreter und Gesundheitsreferent Christian Stöckl. Ausgenommen davon sind Palliativ- sowie Hospizpatienten sowie Kinder. Stöckl hat die Krankenhäsuer angewiesen, "die Besuche in diesem Sinne zu regeln. Das ist notwendig, weil es sich bei Patienten um Risikogruppen handeln kann und natürlich auch das medizinische Personal sowie die Pflegekräfte dringend gebraucht werden“, erläutert Gesundheitsreferent Christian Stöckl und fügt hinzu: „Natürlich freut man sich gerade bei einem Spitalsaufenthalt auf Besuch, aber wo es geht, können auch Telefonate, ein SMS oder ähnliches Freude machen.“

Seniorenheime: Besuche nur in Ausnahmefällen

Ältere und Menschen mit Vorerkrankungen müssen vor einer Corona-Infektion geschützt werden, deshalb sollten Besuche in Seniorenheimen und Behinderteneinrichtungen nur mehr in Ausnahmefällen gemacht werden oder ganz auf sie verzichtet werden, heißt es im Verhaltensleitfaden der Landessanitätsdirektion. Weiters wird empfohlen, dass Besuche auf maximal eine Person sowie zeitlich auf maximal eine Stunde beschränkt sein. Die Träger der Einrichtungen werden je nach Situation auch darüber hinaus gehende Einschränkungen festlegen.

"Alle können mithelfen"

In diesen Fällen kann jeder von uns mithelfen, die Übertragung der Virusinfektion zu mindern, so Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn.  Es ist unbedingt erforderlich, dass Besucher keine Krankheitssymptome wie Fieber, Husten oder Kurzatmigkeit aufweisen. Alle müssen sich vor jeder Aufnahme eines Sozialkontakts in der Einrichtung die Hände waschen, gegebenenfalls, anschließend die Hände desinfizieren.

Wenn möglich sollte auch ein Abstand von mehr als zwei Metern eingehalten werden, so die Empfehlungen der Landessanitätsdirektion. Diese Maßnahmen gelten auch für Einrichtungen der Behindertenhilfe. „Je nachdem, wie sich die Lage entwickelt, werden die Maßnahmen dann erweitert oder aufgehoben, wir setzen hier die Empfehlungen der Landessanitätsdirektion sowie des Gesundheits- und des Sozialministeriums um“, betont Schellhorn.

Möglichkeiten zur Kommunikation

Die modernen Technologien machen es möglich, auch, wenn man räumlich getrennt ist, mit seinen Liebsten dennoch in Kontakt zu bleiben. Sicherlich nur ein Ersatz, doch in schwierigen Zeiten helfen hier das Handy oder Soziale Medien. „Und so manch eine Bewohnerin oder Bewohner eines Seniorinnen- und Seniorenwohnhauses oder einer Behinderteneinrichtung freut sich sicherlich auch über einen handgeschriebenen Brief oder ein selbstgemaltes Bild“, ist Schellhorn überzeugt, „denn oft kann man mit den einfachsten Dingen, die größte Freude schenken und es hilft vielleicht auch Sorgen zu mindern.“

Alles zum Coronavirus in Salzburg findet ihr >> HIER <<

Besuche in Krankenhäusern werden eingeschränkt. Nur Palliativ- und Hospiz-Patienten sowie Kinder sind davon ausgenommen.
Besuche in Seniorenheimen oder Behinderteneinrichtungen sollten nur mehr in Ausnahmefällen gemacht werden.

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Daniel Schrofner aus Salzburg-Stadt

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