Coronavirus in Salzburg
Covid-Betten in Zell am See statt in Mittersill

Die "Covid-Betten" im Pinzgau sollen nun doch im Tauernklinikum Zell am See entstehen.
  • Die "Covid-Betten" im Pinzgau sollen nun doch im Tauernklinikum Zell am See entstehen.
  • Foto: BB Archiv
  • hochgeladen von Julia Hettegger

Neben dem Covid-Haus der Salk und dem Krankenhaus St. Veit hätten auch im Tauernklinikum Mittersill Betten für Covid-Patienten bereitgestellt werden sollen. Davon ist man abgekommen. Die Betten im Pinzgau sollen nun doch in Zell am See entstehen.

SALZBURG. Das sind die Zahlen des Tages vom 28. März, 13 Uhr: Das Landesmedienzentrum gibt bekannt, dass 23 corona-erkrankte Personen in Salzburg wieder genesen sind. Derzeit halten sich 744 positiv-getestete Personen in Salzburg auf und weitere 2.200 Menschen leben verkehrsbeschränkt und abgesondert. 53 Erkrankte müssen sich aktuell im Krankenhaus aufhalten, zwölf davon werden auf Intensivstationen betreut.  Salzburg trauter über insgesamt vier Verstorbene Covid-Patienten. Aktuell warten 210 getestete Personen auf ihre Testergebnisse. 

An den Grenzen:

Seit gestern betreut und überwacht Salzburg eine weitere Grenze bei Unken und auch die Grenzkontrolle am Salzburger Hauptbahnhof ist in Vollbetrieb. Insgesamt werden an acht Stationen im Bundesland die Grenzen kontrolliert. Alleine gestern (27. März) wurden 4.460 Kontrollen durchgeführt. 172 Menschen wurden beim Versuch nach Salzburg einzureisen, abgewiesen. 132 Personen wurden verpflichtet in Heimquarantäne geschickt. 788 Menschen bekamen eine Durchreisebestätigung ausgestellt.

Zahlen des Roten Kreuzes:

Das Rote Kreuz hat in ihren "Drive In's" 4.347 Abstriche vorgenommen, seit gestern waren es 361. 
Die Ärztevisiten bei den Patienten zu Hause sind angelaufen. 62 wurden bereits durchgeführt. 23 davon im Zentralraum, 21 im Pongau und Lungau sowie 18 im Pinzgau.

Bettenkonzept neu:

Insgesamt können für erkrankte Personen zwischen 1.200 bis 1.600 Betten in Verwendung gebracht werden. Neben dem Covid-Haus der Salk und dem Krankenhaus St. Veit hätten auch im Tauernklinikum Mittersill Betten bereitgestellt werden sollen. Davon ist man abgekommen. Die Betten im Pinzgau sollen nun doch in Zell am See entstehen. 300 Betten gibt es außerdem in St. Veit. Würde das Krankenhaus St. Veit an seine Grenzen stoßen, könne man auf das Klinikum Schwarzach ausweichen, wo ebenfalls 14 Beatmungsgeräte vorhanden seien.
Die Betten im Messezentrum Salzburg werden übrigens "aktiviert", wenn sich die Belegung im Covid-Haus Richtung Vollbelegung entwickelt. Innerhalb von 48 Stunden kann das Messezentrum in Vollbetrieb genommen werden.

Aufteilung der Patienten aktuell:

Aktuell kommen alle schweren Erkrankungsfälle ins Covid-Haus nach Salzburg. St. Veit und Zell am See sind für die mittelschweren Fälle gedacht. Da Zell am See noch nicht aktiv ist, kommen derzeit alle mittelschweren Fälle nach St. Veit. Wenn St. Veit ausgelastet ist, wird Zell am See aktiv. Dass es mehrere Krankenhäuser gibt, die Covid-Patienten aufnehmen, liege daran, dass man in jedem Bezirk möglichst gut aufgestellt sein möchte und für die Patienten kurze Anfahrten ermöglichen möchte. Außerdem habe man Kliniken gewählt, wo eine optimale Trennung zu den übrigen Patienten möglich sei. In Zell am See werde z.B. eine ganze Eben für Covid-Patienten frei gemacht. 

265 Beatmungsgeräte stehen bereit

Insgesamt stehen in Salzburg 265 Beatmungsgeräte bereit. Das sind 48 pro 100.000 Einwohner. Die Zahl wurde übrigens nach oben korrigiert. Am 23. März sprach man noch von 251 Beatmungsgeräten.

Quarantäne-Gemeinden:

Über das Aufheben der Quarantäne in einzelnen Gemeinden im Pongau, wird übrigens am 31. März entschieden.

Alles zum Thema Corona in Salzburg lesen Sie >>HIER<<

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