Schneechaos in Salzburg
Die Situation entspannt sich

Der Landeseinsatzstab Land Salzburg
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  • Der Landeseinsatzstab Land Salzburg
  • Foto: LMZ/Neumayr
  • hochgeladen von Johanna Grießer

Zwei Wochen lang war Salzburg nun extremen Wetterbedingungen ausgesetzt. Nach viel Schnee, hoher Lawinengefahr und orkanartigen Stürmen kehrt nun wieder etwas Ruhe ein. Es folgen Aufräum- und Reperaturarbeiten. 

SALZBURG. Lawinenkommissionen, Salzburgs Behörden sowie Rettungs-, Hilfs- und Einsatzorganisationen waren unter Führung des Landeseinsatzstabes seit Beginn der angespannten Schneesituation am 3. Jänner im Einsatz.

Die Sicherheit für Einheimische und Gäste stand dabei stets an erster Stelle. Das Landesmedienzentrum informiert:

Ausnahmesituation bewältigt

Die Situation wurde "sehr gut bewältigt", fasst Landeshauptmann Wilfried Haslauer nun zusammen und bedankt sich für den "intensiven Einsatz in diesen intensiven 14 Tagen".

Markus Kurcz übernahm die Leitung der Koordination durch den Landeseinsatzstab. Als Faktoren für den erfolgreichen Einsatz strich er den starken Zusammenhalt aller Einsatzkräfte inklusive der Bevölkerung und der Gäste, die klare Führungsstruktur und die laufende vorausschauende Planung und Einsatzführung hervor. 

Daten und Fakten

In den zwei Wochen gab es aufgrund der extremen Wetterbedingungen:

  • 3 Tote
  • 44 Verletzte (leichte und schwere Verletzungen)
  • 53.800 gleichzeitig "eingeschneite" Personen (Spitzenwert)
  • 17 gleichzeitig abgeschnittene Orte
  • 26 abgeschnittene Orte und Ortsteile (insgesamt), das sind ein Viertel aller Salzburger Gemeinden
  • 29 gesperrte (hochrangige) Straßen
  • 2.800 Haushalte gleichzeitig ohne Strom (Spitzenwert)
  • 8.000 Einsatzkräfte im Einsatz (plus die Techniker der Salzburg AG)
  • 120 Flugstunden, das sind fünf Tage im Auftrag des Landes und der Bezirksverwaltungsbehörden plus Aufträge von Weggenossenschaften etc.

Aktuelle Lage

Am 16. Jänner 2019 ist die Lawinengefahr in den Nordalpen nach wie vor groß (Stufe 4). Im Rest der Gebirgsregionen herrscht Stufe 3. Derzeit sind 80 Personen nicht erreichbar, 20 Haushalte sind ohne Strom.

Alle hochrangigen Straßen und Verbindungen von und zu Salzburg sind voll funktionsfähig. Vereinzelt sind Bahnstrecken geschlossen, es gibt einen Schienenersatzverkehr. Es wird davon ausgegangen, dass am 17. Jänner alle Schulen in den Normalbetrieb übergehen.

Aufräumen und Reparieren

In den kommenden Tagen geht es ans Aufräumen und Reparieren. Vor allem die Salzburg AG wird damit beschäftigt sein, beschädigte Stromleitungen wiederherzustellen. Dazu kommen wichtige Arbeiten an den Waldbeständen, an den Straßen und an Gebäuden, so die Landeskorrespondenz.

Waren diese zwei Wochen wirklich eine solche Ausnahmesituation? Wann und wo der Schnee Rekorde brach, lesen Sie >HIER<. Einen Überblick über die Ereignisse finden Sie zudem >HIER<.

Autor:

Johanna Grießer aus Pinzgau

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