Coronavirus in Salzburg
"Es geht erst in die richtige Richtung, wenn mehr Menschen genesen, als sich neu infizieren"

Landeshauptmann Wilfried Haslauer warnt heute davor, am Wochenende des schönen Wetters wegen, in Versuchung zu geraten, und sich lange draußen aufzuhalten und dabei wieder in Kontakt zu treten.
  • Landeshauptmann Wilfried Haslauer warnt heute davor, am Wochenende des schönen Wetters wegen, in Versuchung zu geraten, und sich lange draußen aufzuhalten und dabei wieder in Kontakt zu treten.
  • Foto: Land Salzburg/Neumayr/Leopold
  • hochgeladen von Julia Hettegger

Zur Forderung von Seiten der Wirtschaft, man müsse zum normalen Leben zurückkehren, sagt Landeshauptmann Haslauer heute: "Wenn wir zur Normalität zurückkehren, können wir das Rad nicht mehr zurückdrehen, daher dürfen wir nicht zu früh damit starten."

SALZBURG. Mit Stand heute (3. April, 13 Uhr) vermeldet das Landesmedienzentrum 1.049 positive Corona-Testungen in Salzburg, davon sind 857 Personen im Bundesland aufhältig. Die Verdoppelungszeit liegt aktuell bei 15,98 Tagen. 79 Corona-Patienten werden derzeit stationär im Krankenhaus betreut, das sind 9,2 Prozent der Gesamtfälle. 15 davon liegen derzeit auf Intensivstationen. Wir trauern über 12 verstorbene Covid-Patienten.

Verstärkt Kontrollen in Quarantänegemeinden

Landeshauptmann Wilfried Haslauer warnt heute davor, am Wochenende des schönen Wetters wegen, in Versuchung zu geraten, und sich lange draußen aufzuhalten und dabei wieder in Kontakt zu treten. "Die Zahlen zeigen sich aktuell eher rückläufig und die Kurve der Genesenen nimmt erfreulicherweise zu. Aber das ist statistisch gesehen normal", so der Landeshauptmann und stellt klar: "Es geht erst in die richtige Richtung, wenn mehr Menschen genesen, als sich täglich neu infizieren. Dort sind wir noch nicht." In den Quarantänegemeinden werde daher verstärkt kontrolliert. Nicht nur auf den Durchzugsstraßen sondern auch Innerorts.

"Wir müssen die Ostertage in jedem Fall abwarten"

Zur Forderung von Seiten der Wirtschaft, man müsse zum normalen Leben zurückkehren, sagt Landeshauptmann Haslauer: "Wenn wir zur Normalität zurückkehren, können wir das Rad nicht mehr zurückdrehen, daher dürfen wir nicht zu früh damit starten. Wir müssen die Ostertage in jedem Fall abwarten." Dennoch könne er sich, falls sich die Zahlen weiterhin positiv entwickeln, noch im April "die eine oder andere Erleichterung vorstellen." In einem ersten Schritt werden man dann zum Beispiel die Baustellen des Landes sukzessive hochfahren. "Ich persönlich rechne nicht damit, dass die Schulen direkt nach Ostern wieder öffnen können."  

Task Force "Beschaffung" gegründet 

Zur Beschaffung von Schutzausrüstung haben man heute eine Task Force gegründet. "Sie beschäftigt sich damit, Schutzausrüstung für Bedarfsträger in der Pfleger, bei der Polizei, in Seniorenheimen, dem Handel, oder für Pädagogen usw. zu organisieren. Hier sollen auch die Möglichkeiten in der eigenen Wirtschaft ausgelotet werden", erklärt der Landeshauptmann.

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