Bauen & Wohnen
Mietensenkungsprogramm funktioniert: Mieten sinken bereits

Wohnbaulandesrätin Andrea Klambauer: Vom zweiten Mietensenkungsprogramm profitieren rund 25.000 Salzburger in mehr als 9.000 Haushalten. Bis haben schon rund 9.800 Wohnungen vom ersten Programm monatlich mehr Geld im Börsl.
  • Wohnbaulandesrätin Andrea Klambauer: Vom zweiten Mietensenkungsprogramm profitieren rund 25.000 Salzburger in mehr als 9.000 Haushalten. Bis haben schon rund 9.800 Wohnungen vom ersten Programm monatlich mehr Geld im Börsl.
  • Foto: Land Salzburg/Neumayr/Leo
  • hochgeladen von Daniel Schrofner

Rund 9.800 Haushalte haben bereits durch das Mietensenkungsprogramm von Wohnbaulandesrätin Andrea Klambauer monatlich mehr Geld im Börsl. Nun erfolgt ein nächster Schritt und zwar für all jene, die in einer geförderten Mietwohnung leben, die nach 2006 erbaut wurde. „Von dieser Maßnahme profitieren wieder rund 25.000 Salzburger in mehr als 9.000 Haushalten“, betont Klambauer.

SALZBURG. Mit dem zweiten Mietensenkungsprogramm "werden weitere rund 25.000 Menschen in mehr als 9.000 Haushalten entlastet", sagt Wohnbaulandesrätin Andrea Klambauer. Mit dem bisherigen Programm haben rund 9.800 Haushalten monatlich mehr Geld im Börsl. Das sind rund 5,6 Millionen Euro an Ersparnisse für die Mieter. Dies betraf Wohneinheiten, die alle vor 2006 errichtet wurden: 2.961 Wohnungen sind es in der Stadt, der Pinzgau folgt mit 1.982, im Pongau 1.769, im Flachgau 1.617, im Tennengau 1.308 und im Lungau 152 Einheiten. In 95 der 119 Gemeinden des Landes haben Salzburger von der Mietpreissenkung profitiert. Ein Beispiel: Bei einer Nutzfläche von 65 Quadratmetern beträgt die Mietersparnis also rund 47 Euro netto pro Monat, dazu kommt noch die Ersparnis der Umsatzsteuer.

Nebeneffekt: weniger Wohnbeihilfe

„Uns ging es darum, die überproportional steigenden Mieten in Wohnungen, die mit alten Wohnbaumodellen gefördert wurden, auf das Niveau einer Neubauwohnung zu senken“, erläutert Klambauer. Nebeneffekte der jährlichen Steigerungen für die vom Land beeinflussbaren Faktoren des Mietzinses, die auf maximal zwei Prozent beschränkt wurden, sind leichter vermietbare Wohnungen, weniger Wohnungswechsel und auch die Wohnbeihilfe wird reduziert. 2018 musste das Land noch 26,4 Millionen Euro an Beihilfen aus der Wohnbauförderung ausgeben. So sinken die Zahlen heuer auf 25,5 Millionen Euro. Budgetiert wurden sogar vier Millionen Euro mehr.

Gebaute Wohnungen von 2006-2015 im Fokus

„Mit unserem neuen Modell konzentrieren wir uns nun auf die Preisentwicklung der geförderten Mietwohnobjekte, die im Zeitraum von 2006 bis 2015 errichtet wurden. Bei diesen Häusern wird im zehnten Jahr nach Übergabe die Mietenhöhe zum Problem“, begründet Landesrätin Klambauer den notwendigen neuen Schritt für das zweite Mietensenkungsprogramm.

Autor:

Daniel Schrofner aus Salzburg-Stadt

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