Corona in Salzburg
Bildungsdirektion regelt Unterricht im Lockdown

Der Präsenzunterricht wird auch im Lockdown von Salzburgs Schülern rege genutzt.
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  • Der Präsenzunterricht wird auch im Lockdown von Salzburgs Schülern rege genutzt.
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Der Präsenzunterricht wird auch im Lockdown von Salzburgs Schülern rege genutzt. Die Bildungsdirektion regelt den Ablauf bei Corona-Infektionsfällen nun per Verordnung. Ab dem zweiten Infektionsfall muss die Klasse ins Distance Learning. Dann gibt es auch Sonderbetreuungszeit für Eltern.  

SALZBURG. Rund 60 Prozent aller Salzburger Schüler sind seit Beginn des Lockdown im Präsenzunterricht erschienen. Das sind ca. 36.220 Schüler aus 350 Schulen. Jetzt regelt die Bildungsdirektion den Ablauf bei Corona-Infektionsfällen in Klassen nun per Verordnung. 

Erst dann geht es ins Distance Learning 

Klassen ab dem zweiten Corona-Infektionsfall werden für mindestens fünf Tage ins Distance Learning geschickt.

Das ist der Ablauf:

  1. Sollte in einer Klasse ein Infektionsfall auftreten, muss das betroffene Kind daheim bleiben. 
  2. Für alle anderen Kinder läuft der Unterricht weiter, sie müssen aber fünf Tage lang täglich testen
  3. Ab dem zweiten Fall in der Klasse wechselt diegesamte Klasse auf Grundlage einer Verordnung der Bildungsdirektion ins Distance Learning. Dort verbleiben die Kinder in der Regel für fünf Tage. 
  4. Anschließend muss ein Test absolviert werden. Verläuft der Test negativ können die Kinder wieder zurück in den Präsenzunterricht. 

Anspruch auf Sonderbetreuungszeit 

In der Zeit des Distance Learnings besteht für die Eltern Anspruch auf Sonderbetreuungszeit. Der Arbeitgeber erhält die Lohnkosten vom Staat ersetzt.

Bildungslandesrätin Daniela Gutschi : „Der Lockdown fordert Kindern, Eltern und Lehrpersonen viel ab. Umso wichtiger ist es, dass es uns gelungen ist, eine Lösung für diejenigen Kinder zu bieten, in deren Klasse ein erhöhtes Infektionsgeschehen stattfindet."
  • Bildungslandesrätin Daniela Gutschi : „Der Lockdown fordert Kindern, Eltern und Lehrpersonen viel ab. Umso wichtiger ist es, dass es uns gelungen ist, eine Lösung für diejenigen Kinder zu bieten, in deren Klasse ein erhöhtes Infektionsgeschehen stattfindet."
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„Der Lockdown fordert Kindern, Eltern und Lehrpersonen viel ab. Umso wichtiger ist es, dass es uns gelungen ist, eine Lösung für diejenigen Kinder zu bieten, in deren Klasse ein erhöhtes Infektionsgeschehen stattfindet."
Bildungslandesrätin Daniela Gutschi 

74 Prozent der Lungauer Schüler anwesend

Am Dienstag, kamen 57 Prozent aller Schulkinder in den Präsenzunterricht, das sind rund 36.220 von insgesamt 63.705 in 350 Schulen.
Nach Bezirken:

  • Lungau 74 Prozent (1384 von 1882)
  • Pinzgau 70 Prozent (6.072 von 8.711)
  • Stadt Salzburg 57 Prozent (12.506 von 21.922)
  • Flachgau 54 Prozent (8.216 von 15.155)
  • Pongau 51 Prozent (4.538 von 8.834)
  • Tennengau 49 Prozent (3.504 von 7.201). 

Von den Schultypen stachen die Landesberufsschulen mit einem Wert von 85 Prozent (1.415 von 1.669) heraus.

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