Wohnen
Land will Fördersätze für Sanierung verdoppeln

Wohnbaulandesrätin Andrea Klambauer (Neos).
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  • Foto: Land Salzburg / Neumayr – Leopold
  • hochgeladen von Julia Hettegger

Landesrätin Andrea Klambauer wird eine Gesetzesvorlage zur Sanierungsoffensive in den Landtag einbringen. Damit sollen Impulse zur Verbesserung der Wohn- und Klimasituation sowie der heimischen Baubranche geschaffen werden.

SALZBURG. Fenster- und Türentausch, thermische Sanierungen, ein nachträglicher Lifteinbau sowie Balkonanbau sollen künftig attraktiver gefördert werden. Das verspricht eine Gesetzesvorlage zur Sanierungsoffensive von Wohnbaulandesrätin Andrea Klambauer (Neos). Neben der Verdoppelung der Fördersätze, soll es einen neuen Rechner für bessere Planbarkeit und Vorausberechnung für die zu erwartende Unterstützung geben. Der entsprechende Gesetzesvorschlag wird am 27. Mai im Landtag eingebracht werden. 

„Die Wohnbauförderung braucht eine kontinuierliche Verbesserung und muss gerade in Krisensituationen die richtigen Maßnahmen setzen. Mit dieser Sanierungsinitiative werden wir deutlich bessere Unterstützung ermöglichen.
Wohnbaulandesrätin Andrea Klambauer


Das ist neu:

Antragsteller können höhere Summen zur Förderung einreichen und auch die Fördersätze sind erhöht worden.
Das Geld kommt aus dem Wohnbaubudget. "Das Ziel ist es, 13 Millionen Euro zu vergeben“, so Klambauer.

Doppelte Förderhöhe für klimarelevante Maßnahmen 

Sanierungen seien vor allem auch wegen der Klimaziele notwendig: "Sanierte Wohnungen und Häuser leisten einen Beitrag zum Klimaschutz. Deshalb verdoppeln wir bei klimarelevanten Maßnahmen die Förderhöhe der Sanierung“, sagt Landesrätin Klambauer. Mit den Sanierungsmaßnahmen sollen auch alte Wohnungen attraktiver werden, und der Leerstand verhindert werden.

Ein Beispiel:

Bei einer Sanierung eines Eigenheims mit 150 Quadratmetern Wohnfläche werden folgende Sanierungsmaßnahmen gesetzt:

  1. Austausch der Fenster, Fensterfläche 30 Quadratmeter
  2. Dämmung der Außenhülle, Fläche 470 Quadratmeter
  3. Dachsanierung inkl. Dämmung, Fläche 140 Quadratmeter

Mit den derzeitigen Fördersätzen können 15.000 Euro oder 20.000 Euro an Förderung bezogen werden, mit den neuen Fördersätze sollen es 28.500 Euro oder 42.700 Euro sein.
Der Unterschied liegt in der Unterscheidung, ob die Sanierung eine größere Sanierung ist bzw. die Standards für energieeffiziente Bestandsbauten erreicht werden.

Sanierung soll Wohnraum schaffen

Auch Bauherrenmodelle, die mit umfassender Sanierung Bestandsbauten für Mietwohnungen aktivieren, werden künftig ermöglicht. „Mit dieser Offensive wollen wir den Bestand sichern. Die heimische Wirtschaft soll belebt und gleichzeitig mehr attraktiver und leistbarer Wohnraum geschaffen werden“, so Klambauer. Außerdem soll mit dem neuen Gesetz das System der Förderung auch auf neue Wohnformen wie Baugruppen-Wohnhäuser ausgedehnt werden.

Wohnbaulandesrätin Andrea Klambauer (Neos).

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