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Online-Landesversammlung der Salzburger Grünen

Heinrich Schellhorn, Landessprecher der Salzburger Grünen und LH-Stv bei der Landesversammlung der Salzburger Grünen 2020.
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  • Heinrich Schellhorn, Landessprecher der Salzburger Grünen und LH-Stv bei der Landesversammlung der Salzburger Grünen 2020.
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Die Salzburger Grünen führen nach dem coronabedingten Ausfall im November heute ihre Landesversammlung online durch. Gewählt wird der Landessprecher und der Landesvorstand.

SALZBURG. Am Samstag findet die Landesversammlung der Salzburger Grünen online statt. Rund 100 Teilnehmer haben sich dafür angemeldet. Das Motto das Tages lautet: "Für Grüne Politik mit Kampfgeist und Weitsicht".

Wahlen ab Mittag

Gewählt wird Samstag Mittag auch der Landessprecher. Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn wird sich dieser Wahl zum zweiten Mal stellen. Neben dem Parteichef wird auch der Landesvorstand neu gewählt ( ab ca. 13.30 Uhr). Dafür haben die Salzburger Grünen ein eigenes Online-Votingsystem angeschafft.

>>HIER<< liest findest du das Wahlergebnis:

Heinrich Schellhorn: "Wir sind Stachel im Fleisch der ÖVP"

Die Grünen kündigen Kampfgeist bei den Themen Europark und Mönchsberg-Garage an – hier leist du mehr:

Grüne kündigen Kampfgeist bei konkret zwei Themen an

Grüne verloren Mitglieder aufgrund der Coronapolitik

Die Grünen sprechen von 29 neuen Grünen Mitgliedern, die im Jahr 2021 dazugekommen seien. 36 Mitglieder seien dagegen ausgetreten. Auf Nachfrage zu den Gründen seien vor allem die Coronapolitik und die Impfpflicht genannt worden. Daher weise die Mitgliederstruktur erstmals eine Negativbilanz auf: 509 Mitglieder am 1. Jänner 2021 – 502 Mitglieder am 1. Jänner 2022;
Die meisten Mitglieder verzeichnen die Grünen in der Stadt Salzburg und im Flachgau. 53,7 Prozent der Mitglieder sind Männer und der Altersschnitt liege zwischen 40 und 60 Jahren. 

Mitgliederstruktur
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Berichte der Abgeordneten:

Heinrich Schellhorn sagt, es sei viel weitergegangen beim Thema Klimaschutz und Energie. Im Herbst wurde das Budget beschlossen, darin konnten 15 Prozent mehr für Klimaschutz und Energie gesichert werden. „Der Großteil wird in Förderungen von erneuerbarer Energie fließen, aber auch in die Aktion 'Ölkessel raus' und in den Reparaturbonus“, so Schellhorn. Im Sozialressort sei den Grünen wichtig: „Wir lassen die Menschen, die Hilfe brauchen, nicht im Stich“, so Schellhorn. Für die Pflege wolle man die Arbeitsbedingungen verbessern und die pflegenden Angehörigen entlasten. 

LH-Stv. Heinrich Schellhorn
  • LH-Stv. Heinrich Schellhorn
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Josef Scheinast, Landtagsabgeordneter, Sprecher der Grünen Wirtschaft Salzburg: "Wir haben beim Thema Europark alle größeren Orte in Salzburg besucht und mit den Inhabern von Geschäften gesprochen. Es hat sich gezeigt, dass im Flachgau Resignation herrscht. Im Süden des Landes wird die Sicht darauf entspannter." Scheinast ruft auf, beim Thema "Campingplätze" Infos zu schicken. Beim Landesentwicklungsprogramm laufe die Begutachtungsfrist, auch hier soll Expertise eingebracht werden. Im Bereich Energie setze er stark auf die Bürger-Energiegemeinschaften über die mit geringem Aufwand Ökostomgemeinschaften gegründet werden könnten. 

Josef Scheinast, Landtagsabgeordneter, Sprecher der Grünen Wirtschaft Salzburg
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Kimbi Humer-Vogl, Klubobfrau, Landtagsabgeordnete, Stadträtin und Bezirkssprecherin Tennengau: Kimbi Humer Vogl spricht davon, dass der Ton den Politiker:innen gegenüber immer rauer werde. Sie selbst sei bei den Themen "Hochwasser in Hallein" oder bei der "Wolfsdebatte" verbal und via Social Media angegriffen worden. Dennoch wolle sie Brücken bauen und in Austausch mit allen Menschen bleiben.

"Die Arbeit in der Landesregierung ist besser als ihr Ruf."
Kimbi Humer-Vogl

Kimbi Humer Vogl, Klubobfrau, Landtagsabgeordnete, Stadträtin und Bezirkssprecherin Tennengau
  • Kimbi Humer Vogl, Klubobfrau, Landtagsabgeordnete, Stadträtin und Bezirkssprecherin Tennengau
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Kimbi Humer Vogl, Klubobfrau, Landtagsabgeordnete, Stadträtin und Bezirkssprecherin Tennengau
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Simon Heilig-Hofbauer, Landtagsabgeordneter und Landesgeschäftsführer will beim Umstieg auf Ökostrom in der Landesverwaltung dran bleiben. Noch dieses Jahr soll ausgeschrieben werden. "Das Land muss hier mit gutem Beispiel vorangehen", so Heilig-Hofbauer. Außerdem setzte er sich für mehr Bio und Mehrweg an den Salzburger Schulen ein. Beim Thema Femizide fordert er, die Kriminalstatistik zu adaptieren, um die Verwandtschaftsverhältnisse genauer zu erfassen zu können.  

Landtagsabgeordneter und Landesgeschäftsführer Simon Heilig-Hofbauer
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Astrid Rössler, Grüne Nationalratsabgeordnete und stellvertretenden Klubobfrau im Grünen Nationalratsklub. Astrid Rössler spricht von einer guten Zusammenarbeit in der Bundesregierung, auch mit dem neuen Bundeskanzler Karl Nehammer sei die Zusammenarbeit gut.
"Auch wenn man das Gefühl hat, das Thema Klimaschutz sei in der Mitte der Gesellschaft angekommen, polarisiert es dennoch in der konkreten Umsetzung. Das heißt etwas und spürt man in den eigenen Lebensumständen, in den eigenen Abläufen im Alltag", so Rössler. Sie fordert Energie und Rückgrat, um den Gegenwind beim Thema Klimaschutz auszuhalten.

Aber es sei auch viel geschafft worden: "Den Reparaturbonus gibt es jetzt in ganz Österreich. Wir kommen damit voran bei der Kreislaufwirtschaft. Auch das Abfallwirtschaftsgesetz ist gelungen", so Rössler. 

Astrid Rössler, Grüne Nationalratsabgeordnete und stellvertretenden Klubobfrau im Grünen Nationalratsklub
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