Stärkung des ländlichen Raumes
VIDEO – Land übersiedelt Arbeitsplätze in die Regionen

Gute Erfahrungen im Bereich der Dezentralisierung gibt es bereits zum Beispiel in der Bezirkshauptmannschaft Tamsweg bei der Bearbeitung von Strafverfügungen. In Zukunft wird im Lungau auch das Landesabgabenamt aufgebaut.
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  • Gute Erfahrungen im Bereich der Dezentralisierung gibt es bereits zum Beispiel in der Bezirkshauptmannschaft Tamsweg bei der Bearbeitung von Strafverfügungen. In Zukunft wird im Lungau auch das Landesabgabenamt aufgebaut.
  • Foto: Land Salzburg/Otto Wieser
  • hochgeladen von Daniel Schrofner

Kürzere Wege, Bürgernähe, Kompetenzen bündeln und der Einsatz neuer Techniken sowie eine effizienter organisierte Verwaltung – diese Gründe nannte Landeshauptmann Wilfried Haslauer beim heutigen Pressegespräch für die anstehende Dezentralisierung des Amtes der Landesregierung. 200 Arbeitsplätze übersiedeln in neue Dienststellen in die Regionen. Ziel ist eine Stärkung des ländlichen Raumes und qualifizierte Arbeitsplätze in den Regionen.

SALZBURG. In den nächsten fünf Jahren werden rund 200 Arbeitsplätze in die Regionen verlagert. „Wir stärken damit den ländlichen Raum und bringen weitere qualifizierte Arbeitsplätze in die Regionen. Damit rücken die Ämter noch näher zum Bürger“, sagt Landeshauptmann Wilfried Haslauer. Durch diesen Schritt werden die Wege für die Menschen kürzer und das wirkt sich positiv auf die Umwelt aus. Ganz entscheidend für das Land Salzburg ist vor allem, dass die Kompetenzen in den einzelnen Dienststellen gebündelt werden.

Startschuss für Verlagerung gefallen

In Tamsweg wird künftig das Landesabgabenamt, in Zell am See die Landesforstdirektion, in Hallein die Referate Gemeindeaufsicht und Gemeindepersonal und in St. Johann im Pongau Teile der Lebensmittelaufsicht aufgebaut. Zudem wird auch die Bezirkshauptmannschaft Salzburg-Umgebung nach Seekirchen übersiedeln. "Vor allem die Übersiedelung nach Seekirchen ist ein großes Rad, das wir drehen", so Haslauer, für den besonders die Aufgabenstellungen besonders geeignet sind, "die durch Kundennähe noch besser erfüllt oder die unabhängig vom Standort erbracht werden können."

Der Startschuss für alle begleitenden Maßnahmen zur Verlagerung ist mit dem heutigen Tag gefallen. Es stehen nun intensive Gespräche in den Dienststellen an, um die besten Lösungen für die Mitarbeiter zu finden. Die Landesregierung nimmt sich für dieses Projekt die nötige Zeit, 2025 soll es dann abgeschlossen sein.

Intensive Gespräche warten

"Wir setzen jetzt die letzten großen Schritte", sagt Personal-Landesrat Josef Schwaiger und fügt hinzu: "So ein Prozess braucht viel Kommunikation und Gespräche. Wir müssen viele Fragen der betroffenen Mitarbeiter beantworten und mit ihnen gemeinsam die anstehenden Veränderungen intensiv vorbereiten." Da wartet viel Detailarbeit auf die Verantwortlichen. „Die enge Abstimmung und intensive Einbeziehung des Personals und der Personalvertretung ist uns sehr wichtig“, betont Schwaiger, der vor allem auf Vertrauen setzt und betont: "Wir kriegen das schon hin."

Mehr Kompetenz in den Bezirkshauptmannschaften

Die Landesregierung setzt künftig auf Kompetenz-Bezirkshauptmannschaften. "Wir wollen das nötige Know-How in den Standorten bündeln", sagt Landeshauptmann Haslauer. Vor allem Verfahren mit geringer Häufigkeit und hohem benötigten Fachwissen lassen sich optimal in „Kompetenz-Zentren“ rascher bearbeiten. Gute Erfahrungen in diesem Bereich gibt es bereits zum Beispiel in der BH Tamsweg bei der Bearbeitung von Strafverfügungen. Rund 70.000 Verkehrsstrafanzeigen, das ist ein Drittel aller in der Bezirkshauptmannschaft Salzburg-Umgebung durchzuführenden Verwaltungsstrafverfahren, sowie alle Vollstreckungsangelegenheiten der Bezirkshauptmannschaft Salzburg-Umgebung werden durch die Lungauer Mitarbeiter abgearbeitet.

Video zum Thema "Dezentralisierung" vom Land Salzburg:

Autor:

Daniel Schrofner aus Salzburg-Stadt

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