Bergauf & Bergab
Besinnlicher Adventspaziergang: Jägerstätter-Gedenkweg

Die Grabstelle von Franz und Franziska Jägerstätter.
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  • Die Grabstelle von Franz und Franziska Jägerstätter.
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SALZBURG/ST. RADEGUND (neu/2019). Dem Bonmot von Karl Valentin „…wenn die stade Zeit vorüber ist, dann wird’s auch wieder ruhiger“ halten wir an dieser Stelle etwas entgegen: Am Jägerstätter-Gedenkweg in St. Radegund an der Oberösterreichisch-Salzburger Grenze gibt es keinen Punsch, keine Verkaufsstände, keinen Lametta. Der Gedenkweg für den von den Nationalsozialisten ermordeten Jungbauern ist auch nur am 20.Mai (Geburtstag) und am 9. August (Tag der Ermordung) wirklich gut besucht. Eine gute Gelegenheit also sich vor den Weihnachtsfeiertagen einen halben Tag Zeit zu nehmen und einem Menschen zu gedenken, der sich aus tiefer Überzeugung gegen den Faschismus gestemmt hat. Jägerstätter wird  von der Katholischen Kirche als Märtyrer verehrt und wurde 2007 selig gesprochen.

Nie wieder Faschismus - Nie wieder Krieg

Anforderung: Einfache Wanderung, 1 Stunde.

Ausgangspunkt/Anfahrt: Über Tittmoning (Bayern) oder über Ostermiething nach St. Radegund. Zufahrt über Ettenau bis zum Parkplatz beim Gasthof Hofbauer (Parkerlaubnis erfragen oder auch einkehren) unmittelbar bei der kleinen Kirche von St. Radegund.

Gedenken an einen Märtyrer

Route: Von der Kirche (Grab ist links neben der Eingangstür) kurz die schmale Asphaltstraße bergauf zu einem Marterl, hier scharf rechts und zum Gasthof Hofbauer (Wegweiser). Hier links und durch den Gasthof hindurch zur Ortstafel St. Radegund (Wegweiser) und weiter geradeaus über einen Feldweg an einem Hochstand und einem Holzplatz vorbei zur Gedenkstelle. Hinter der Gedenkstelle nicht am Feldweg nach Süden, sondern entlang des Feldrandes kurz weglos, aber gut ausgetreten in einem sanften Rechtsbogen zum nächsten (freistehenden) Wegweiser. Hier auf dem Feldweg nach Süden zur Kreuzung (Wegweiser). Weiter nach links, durch einen Hof und auf der Asphaltstraße an einer Ortstafel vorbei zum Jägerstätter Wohnhaus. (1,5 km/20 Minuten Gehzeit). Retour wie Hinweg oder abkürzend bei der Wegkreuzung, wo es wieder zum Gedenkplatz ginge, geradeaus weiter nach St. Radegund und bei einer Kapelle an der Zufahrtsstraße nach rechts an der Schule vorbei wieder zur Kirche (15 Minuten).

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Autor:

Thomas Neuhold aus Salzburg

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