Bergauf & Bergab
Kleiner Berg mit großem Namen: der Hochglocker

Der Gipfel des Hochglocker steht unerwartet frei.
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  • Der Gipfel des Hochglocker steht unerwartet frei.
  • Foto: Thomas Neuhold
  • hochgeladen von Thomas Neuhold

SALZBURG/ST. JOHANN (neu/2019). Also jetzt bitte keine Namensverwirrung: Der kleine Hügel im Norden von St. Veit und westlich von St. Johann im Pongau heißt Hochglocker und nicht irgendwas mit Glockner – was ein „n“ so alles ausmacht. Er ist auch weder „hoch“ noch „groß“ sondern erreicht mit 1590 Meter nicht einmal die Hälfte des „großen Glockners“. Eine schöne Herbsttour auf gemütlichen Wegen ist der Hochglocker aber allemal. Wenn der Wald die Blätter verliert, ist dann auch die Tiefsicht auf St. Johann ganz bemerkenswert. Der überraschend frei stehende Gipfel bietet eine herrliche Rundumsicht. Die Tour ist auch im Winter mit Schneeschuhen gut machbar.

Glocker nicht Glockner

Anforderung: Einfache Bergwanderung auf Forstwegen. 650 Höhenmeter und 2 Stunden Anstieg.

Ausgangspunkt/Anfahrt: Parkplatz Arlberg (1020 m). Zufahrt von der Bundesstraße über die Abfahrt „Kleinarl/Wagrain“, dann gleich nach Norden Richtung Einöden und beim Palfner Dörfl (Wegweiser/Kapelle) nach links auf den Katzlmoosweg abzweigen.

Gemütliche Wege

Route: Vom Parkplatz entlang der Straße nach Norden, bei Punkt 1064 m (Wegweiser) scharf nach Südwest (links); der weitere Forstwegverlauf für hat entlang der Rettenebenalm sanft steigend auf die Südseite des Reinbachgrabens. In einer scharfen Rechtskurve (Wegweiser, 1275 m) zweigt man auf einen Waldsteig ab. Dieser führt nach Westen und mündet nach zirka 50 Höhenmetern wieder auf einer Forststraße. Weiter auf der Straße bis man auf die Forstraße trifft, die von der Kinderalm (Kloster) herauf führt (Wegweiser, 1345 m). Nun weiter nach Westen und bei der nächsten Abzweigung (Wegweiser/Fahrverbot) der für Bikes gesperrten Straße folgen, bis beim nächsten Wegweiser ein Waldsteig beginnt. Dieser Fußweg führt geradewegs nach Nordwesten auf den Gipfel. Abstieg wie Anstieg.

Variante: Ein Abstecher von der Abzweigung 1345 m hinunter zur Kinderalm und dem Kloster „Maria im Paradies“ ist lohnend. Der obere Klosterteil ist für Besucher und Besucherinnen gesperrt, die Kapelle im unteren Teil ist zugänglich.

  • Ausrüstung: Wanderausrüstung.
  • Karte: Kompass Nr. 80, „St. Johann im Pongau", 1:50.000.
  • Literatur: Sepp Brandl, Rother Wanderführer „Hochkönig“, 7. Auflage 2018.
  • Einkehr: Gastronomie in St. Johann im Pongau JO
  • Mehr zum Thema Wandern und Bergsteigen: www.meinbezirk.at/bergauf
  • Tipp: Mit dem Salzburger Hüttenpass der Bezirksblätter Hüttenstempel sammeln und tolle Preise gewinnen! Hier geht es zum Download: www.meinbezirk.at/huettenpass
  • Info: Thomas Neuhold und die Bezirksblätter Salzburg GmbH übernehmen für die angeführte Tour keine Haftung. Im Zweifel soll man immer einen Bergführer engagieren.

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