Arbeitsmarkt
Erste Bilanz über das Arbeitsmarktjahr 2019

„Das ist der siebte Monat in Folge, dass die Arbeitslosigkeit von Frauen stärker sinkt und zeigt den Erfolg der Bemühungen des AMS bei der Förderung von Frauen auf dem Arbeitsmarkt“, sagt Beyer, Landesgeschäftsführerin AMS dazu.
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  • „Das ist der siebte Monat in Folge, dass die Arbeitslosigkeit von Frauen stärker sinkt und zeigt den Erfolg der Bemühungen des AMS bei der Förderung von Frauen auf dem Arbeitsmarkt“, sagt Beyer, Landesgeschäftsführerin AMS dazu.
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Während in Teilen Österreichs im zweiten Halbjahr bereits Auswirkungen der Konjunkturschwäche wirksam wurden, konnte in Salzburg im gesamten Jahr die Arbeitslosigkeit gesenkt werden.

SALZBURG. Die Landesgeschäftsführerin des Arbeitsmarktservice Salzburg (AMS), Jacqueline Beyer, zieht eine vorläufige erste Bilanz über das Arbeitsmarktjahr 2019: „Während in Teilen Österreichs im zweiten Halbjahr bereits die ersten Auswirkungen der angekündigten Konjunkturschwäche wirksam wurden, konnte in Salzburg im gesamten Jahr die Arbeitslosigkeit gesenkt werden. Sechs Monate davon stärker als in den anderen Bundesländern. Die Arbeitslosigkeit war damit im Gesamtjahr um 6,1 Prozent rückläufig, die Arbeitslosenquote beträgt 4,6 Prozent. Das ist jeweils nach Tirol der zweitbeste Wert in Österreich.“

Arbeitslosigkeit bei über 50-Jährigen überproportional gesunken

Erfreut zeigt sich AMS-Chefin Beyer auch über den Umstand, dass die Langzeitarbeitslosigkeit auf niedrigem Niveau stabilisiert werden konnte. Auch Ende Dezember war die Zahl der seit mehr als einem Jahr Arbeitslosen um 2,4 Prozent rückläufig. Ebenso positiv sei es zu bewerten, dass die Arbeitslosigkeit bei den über 50-Jährigen überproportional um 7,5 Prozent gesunken sei, so Beyer.

Dezember: saisonale- und geschlechtsspezifische Effekte 

Bei der Arbeitsmarktstatistik für Dezember 2019 nach Geschlecht verweist das AMS auf den für diese Jahreszeit typischen saisonalen Effekt: die stärker von Frauenbeschäftigung geprägten Tourismusberufe und die männlich dominierte Bauwirtschaft sorgen für einen deutlichen Unterschied: Während Ende Dezember 4.598 Frauen arbeitslos vorgemerkt waren, gibt es 8.259 arbeitslose Männer. Mit einem Minus von 8,6 Prozent ist aber die Frauenarbeitslosigkeit wesentlich stärker zurückgegangen als die Arbeitslosigkeit von Männern mit minus 3,0 Prozent. „Das ist der siebte Monat in Folge, dass die Arbeitslosigkeit von Frauen stärker sinkt und zeigt den Erfolg der Bemühungen des AMS bei der Förderung von Frauen auf dem Arbeitsmarkt“, sagt die Landesgeschäftsführerin dazu.

Arbeitslosigkeit im Gesundheits- und Sozialwesen um 8,8 Prozent gesunken

Mehr als 2.500 Arbeitslose – rund ein Fünftel aller Arbeitslosen – waren zuvor im Bauwesen beschäftigt. Trotzdem ist im Vergleich zum Dezember des Vorjahres die Bauarbeitslosigkeit um zwei Prozent gesunken. Am stärksten rückläufig war jedoch die Arbeitslosigkeit im Hotel- und Gastgewerbe mit einem Minus von 13,6 Prozent, gefolgt vom Gesundheits- und Sozialwesen mit minus 8,8 Prozent.

Rückläufige Arbeitslosigkeit in Tourismusregionen

Die Betrachtung der regionalen Arbeitsmärkte verweist auf einen guten Start in die Wintersaison mit deutlich rückläufiger Arbeitslosigkeit in den Tourismusregionen: Lungau minus 9,2 Prozent, Pinzgau minus 8,7 Prozent, Pongau minus 4,7 Prozent. Auch die Stadt Salzburg verzeichnet ein Minus von 6,1 Prozent. Im Tennengau (-1,4 Prozent) und im Flachgau (-2,8 Prozent) fielen die Rückgänge etwas schwächer aus.

„Das ist der siebte Monat in Folge, dass die Arbeitslosigkeit von Frauen stärker sinkt und zeigt den Erfolg der Bemühungen des AMS bei der Förderung von Frauen auf dem Arbeitsmarkt“, sagt Beyer, Landesgeschäftsführerin AMS dazu.
Jacqueline Beyer, Landesgeschäftsführerin AMS Salzburg.

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