Unsere Erde
Kreislaufwirtschaft: Grenze natürlicher Ressourcen respektieren

An der Fachhochschule Salzburg startet heuer zum zweiten Mal die Weiterbildung Kreislaufwirtschaft.
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  • An der Fachhochschule Salzburg startet heuer zum zweiten Mal die Weiterbildung Kreislaufwirtschaft.
  • Foto: Neumayr/Leo
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Das Weiterbildungsprogramm „Circular Economy SpezialistIn“ an der Fachhochschule Salzburg unterstützt Unternehmen dabei, verantwortungsvolle Geschäftsmodelle zu etablieren.

SALZBURG. Unternehmen, die sich mit dem Thema Kreislaufwirtschaft beschäftigen, wollen oft auch einen gesellschaftlichen Wandel angestoßen, der die Grenzen unserer natürlichen Ressourcen respektiert. Um diesen Wandel zu triggern, müssen Unternehmen ihr Ecosystem nach anderen Spielregeln aufbauen und mit Institutionen zusammenarbeiten, die nach sozialen und ökologischen Standards arbeiten.

Weiterbildung zur Kreislaufwirtschaft 

Um Unternehmen und ihre visionäre Change Agents bei dieser gesellschaftlich wertvollen Aufgabe zu unterstützen hat die Fachhochschule (FH) Salzburg das Weiterbildungsprogramm „Circular Economy SpezialistIn“ ins Leben gerufen. Es handelt sich dabei um eine praxisorientierte Weiterbildung zur Kreislaufwirtschaft, in welche drei Studiengänge involviert sind: Betriebswirtschaft, Design und Produktmanagement sowie Holztechnologie und Holzbau. Die Studienform startet im September 2020 zum zweiten Mal und wird berufsbegleitend angeboten. Die Dauer beträgt zwei Semester (ein Jahr). 

"Krisen zwingen zu anderem Wirtschaftsdenken" 

"Es scheint mir mittlerweile als völlig selbstverständlich, dass wir uns dem Nachhaltigkeitsanspruch nicht mehr entziehen können", sagt Hermann Rauchenschwandtner, Fachbereichsleiter Betriebswirtschaft. "Die Krisen, die wir jetzt haben, zwingen uns zu einem anderen Wirtschaftsdenken", fügt Christine Vallaster, Fachbereichsleitung der Weiterbildung Kreislaufwirtschaft hinzu. Das gegenwärtige lineare Wirtschaftsmodell habe eine Reihe von Problemen wie Ressourcenverbrauch, Klimawandel, Verlust der Biodiversität, etc. erzeugt, deren Lösung auf nachfolgende Generationen verschoben werden, so Vallaster. "Ein 'business as usual' führt in absehbarer Zeit zu existentiellen Krisen." Mit dem Weiterbildungsprogramm „Circular Economy SpezialistIn“ will die FH Experten zusammenbringen und sie unterstützen, an neuen Ideen zu arbeiten. 

Christine Vallaster, Fachbereichsleitung der Weiterbildung Kreislaufwirtschaft an der FH Salzburg.
  • Christine Vallaster, Fachbereichsleitung der Weiterbildung Kreislaufwirtschaft an der FH Salzburg.
  • Foto: Vallaster, privat
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Lösungen für den Umgang mit natürlichen Ressourcen 

Das Weiterbildungsprogramm richtet sich an Unternehmen und deren visionäre Change Agents, die in unserer Gesellschaft etwas verändern wollen. Am Ende der Ausbildung sollen die Teilnehmer in der Lage sein:

  • verantwortungsvolle Geschäftsmodelle zu etablieren, 
  • Klima- und Umweltprobleme zu lösen, 
  • Ressourcen so zu kalkulieren, dass diese sowohl Profit aber auch ökologischen/sozialen Wert generieren
  • sowie komplexe Problemzusammenhänge zu analysieren und verantwortungsvolle Lösungen für den Umgang mit natürlichen Ressourcen zu entwickeln.

 

Nutzen, aber nicht übernutzen

Für diese Ressourcenschonung appelliert vor allem Alexander Petutschnigg, Studiengangsleiter Holztechnologie und Holzbau. Beruflich arbeitet er mit seinen Studenten an der Antwort auf die Frage: "Wie können wir unsere natürlichen Ressourcen bestmöglich nutzen, ohne eine Übernutzung zu verursachen?" 

>>HIER<< mehr über das Weiterbildungsprogramm erfahren.
>>Mehr<< zum Thema Nachhaltigkeit an der FH Salzburg.
Mehr zum Jahresschwerpunkt "Unsere Erde". 

An der Fachhochschule Salzburg startet heuer zum zweiten Mal die Weiterbildung Kreislaufwirtschaft.
Christine Vallaster, Fachbereichsleitung der Weiterbildung Kreislaufwirtschaft an der FH Salzburg.

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Autor:

Julia Hettegger aus Salzburg

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