Wirtschaftskammerwahl 2020
Wirtschaftsliste Salzburg – einzige parteifreie Vertretung bei der WK-Wahl

Vom 2. bis 5. März sind in Salzburg 38.120 Unternehmer aufgerufen, in 69 Fachorganisationen ihre Branchenvertreter in der Wirtschaftskammer Salzburg (WKS) zu wählen.
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  • Vom 2. bis 5. März sind in Salzburg 38.120 Unternehmer aufgerufen, in 69 Fachorganisationen ihre Branchenvertreter in der Wirtschaftskammer Salzburg (WKS) zu wählen.
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Vom 2. bis 5. März sind in Salzburg 38.120 Unternehmer aufgerufen, in 69 Fachorganisationen ihre Branchenvertreter in der Wirtschaftskammer Salzburg (WKS) zu wählen. 

SALZBURG. Als einzige parteifreie und unabhängige Vertretung tritt die Wirtschaftsliste Salzburg (RfW) zur Wirtschaftskammerwahl an. Sie stellt 234 Kandidaten in 63 Fachgruppen zur Wahl. Erklärtes Wahlziel der Vertretung sei es "ganz klar, mit der Silbermedaille gestärkt aus der Wahl zu gehen, damit die Interessen der Salzburger Betriebe besser vertreten werden", sagt Rudolf Pitterka, Geschäftsführer der Wirtschaftsliste Salzburg. 

Aktuell ist die Wirtschaftsliste Salzburg zweitstärkste Fraktion in der Salzburger Wirtschaftskammer mit 7,67 Prozent und 58 Mandate.

Direktinkasso der WK- und AK-Beiträge gefordert

Die Hauptforderung der Wirtschaftsliste Salzburg ist ein Direktinkasso der Wirtschaftskammer- und Arbeiterkammer-Beiträgen, um Transparenz zu schaffen. "Derzeit wird die Kammerumlage 1 über die Umsätze berechnet, die Kammerumlage 2 über die Lohnsumme, genauso wie die Arbeiterkammer-Beiträge. Das heizt, die Teuerung aller Waren und den Faktor Arbeit an", sagt Spitzenkandidatin Dorothea Fiedler.

Spitzenkandidatin Dorothea Fiedler
  • Spitzenkandidatin Dorothea Fiedler
  • Foto: Wirtschaftsliste Salzburg
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"Zu teure Bürokratie"

Außerdem brauche es mehr "Dampf bei der Entlastung der Unternehmen" und die "Beendigung der Steuertricks der internationalen Multis in den EU-Steueroasen", so Fiedler. "Die kalte Progression kostet uns jährlich 1,7 Milliarde Euro, dieses Geld gehört unseren Mitarbeitern. Wir haben zu viel und zu teure Bürokratie, ausgabenseitig könnten laut Rechnungshof jedes Jahr 10 Milliarden Euro eingespart werden."

Landesobmann Josef Fritzenwallner
  • Landesobmann Josef Fritzenwallner
  • Foto: Wirtschaftsliste Salzburg
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Kritik an "Alibiaktionen der stärksten Fraktion"

Die Kritik von Landesobmann Josef Fritzenwallner geht in Richtung Wirtschaftsbund: "Die Vorfeldorganisationen der Parteien, insbesondere der ÖVP-Wirtschaftsbund mit ca. 70 Prozent, nutzen den möglichen Einfluss nicht oder nur mit halbherzigen Alibiaktionen, weil die ÖVP in der Regierung sitzt."

>>HIER<< lesen Sie mehr über die Wirtschaftskammerwahl und die wahlwerbenden Gruppen.

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Autor:

Julia Hettegger aus Salzburg

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