Den Advent mit Demenz-Patienten feiern

Thomas Veitschegger (Präsident OÖ Apothekerkammer) und Edith Span (GF MAS Alzheimerhilfe) mit der Infobroschüre.
  • Thomas Veitschegger (Präsident OÖ Apothekerkammer) und Edith Span (GF MAS Alzheimerhilfe) mit der Infobroschüre.
  • Foto: MAS Alzheimerhilfe/Hörmandinger
  • hochgeladen von Philipp Gratzer

BAD ISCHL. Für Angehörige von Personen mit Demenz stellt sich vielfach die Frage, wie man den Advent und Weihnachten begehen soll. Die MAS Tipps „Advent feiern mit Menschen mit Demenz“ der MAS Alzheimerhilfe und der OÖ Apothekerkammer zeigen, wie der Umgang mit Betroffenen richtig gestaltet wird, wie das Fest individuell gestaltet werden kann und wie es gelingt, doch so manche positive Erinnerungen hervorzurufen. OÖ Apothekerkammerpräsident Thomas Veitschegger unterstreicht ebenfalls die konkrete Hilfe dieser Initiative für betroffene Familien: „Mit den Tipps, wie man die Adventzeit und Weihnachten mit Menschen mit Demenz zu einem positiven Ereignis werden lassen kann, schaffen wir auch in der Apotheke mehr Verständnis und Wertschätzung für diese Patientengruppe.“ Gerade Feiertage können eine gute Möglichkeit bieten, mit dem Menschen mit Demenz besondere Momente zu erleben. "Wir wollen betroffene Familien mit konkreten Beispielen anleiten“, ist Edith Span, Geschäftsführerin der MAS Alzheimerhilfe der unmittelbarer Nutzen dieser Zusammenarbeit von größter Wichtigkeit.

Infoblatt bietet wichtige Tipps

Das Informationsblatt ist in allen oberösterreichischen Apotheken und den Demenzservicestellen der MAS Alzheimerhilfe kostenlos erhältlich und steht auch zum Herunterladen auf den Websites der Kooperationspartner bereit.
Gerade die Adventszeit, mit dem Barbara Tag, dem Nikolaustag, der Weihnachtsbackzeit, dem festlichen Dekorieren und nicht zuletzt dem Heiligem Abend bieten eine gute Möglichkeit, Betroffene auf der Gefühlsebene anzusprechen. Mit den traditionellen Bräuchen und sinnlichen Reizen und Ritualen der Adventszeit und der Festtage verbinden auch Menschen mit Demenz meist positive Erinnerungen und ein Wohlgefühl. „Diese Anker aus alten Zeiten verleihen dem Betroffenen Sicherheit und positive Empfindungen“, erklärt Span.

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