Bürgermeister Krapf lud ein
Neujahrsempfang 2020 in Gmunden im Zeichen der Kulturhauptstadt

Die Traunbridge Dixieland Band sorgte für tolle Stimmung.
17Bilder
  • Die Traunbridge Dixieland Band sorgte für tolle Stimmung.
  • Foto: Stadtgemeinde Gmunden
  • hochgeladen von Kerstin Müller

GMUNDEN. Die Stadtgemeinde Gmunden hatte auch heuer hunderte maßgebliche engagierte Menschen aus den Bereichen Kultur, Wirtschaft, Sport und aus den Vereinen zum Neujahrsempfang, einem geselligen Abend mit Musik und Gaumenfreuden, ins Stadttheater eingeladen. Die "Kulturhauptstadt 2024" war beim Gmundner Neujahrsempfang der Stadtgemeinde Gmunden das Thema Nummer eins. Einige Gäste, die auf die Bühne geholt wurden, waren durch besondere Ideen, Initiativen und Innovationen aufgefallen, voran das Team, das mit seinem Konzept, die Kulturhauptstadt-Bewerbung gewonnen hatte.

Region ist näher zusammen gerückt

Eine der wesentlichsten Auswirkungen von 2024 habe sich schon bei der Bewerbung eingestellt, merkte Bürgermeister Stefan Krapf an: ein von großer Sympathie getragenes Zusammenrücken vom Grundlsee bis Vorchdorf. Es wäre früher undenkbar gewesen, dass der Bad Ischler Bürgermeister hier beim Gmundner Neujahrsempfang auf der Bühne stehe. Heute begrüße er den frischgebackenen EU-Parlamentsabgeordneten Hannes Heide ganz besonders herzlich. Dieser ging mit seiner Rolle als "Altbürgermeister" mit Humor um – und "erlaubte" es dem Moderator auch, ihn so zu titulieren. "Für mich steht Altbürgermeister für Gelassenheit. Aber ich bin definitiv nicht in Pension", so der Bad Ischler EU-Politiker. Krapf bezeichnete seinen ehemaligen Amtskollegen danach als "jung gebliebenen ehemaligen Bürgermeister".

Nachdenkliche Stimme zur Kulturhauptstadt

Der bekannte ORF-Journalist Tarek Leitner, ein Linzer, dessen Herz dem Salzkammergut gehört, hielt für die Festgesellschaft keine Wohlfühl-Rede. Er warnte vor allem die kommunale Politik davor, ein 2024-Spektakel zu inszenieren, nach dem dann nur noch betonierte "Infrastruktur-Leichen" übrigblieben und ein in seiner Schönheit ramponiertes Salzkammergut. Die inhaltlichen Schwerpunkte der Bewerbung – Gegenkultur, Rückzug, Konzentration auf hier Verwurzeltes und Bestehendes, Strategien gegen Hypertourismus – stimmten ihn allerdings optimistisch, sagte Leitner.

1 Kommentar

?

Du möchtest kommentieren?

Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.

Regionaut werden!

Du willst eigene Beiträge veröffentlichen?
Werde Regionaut!

Regionaut werden!




Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Du möchtest selbst beitragen?

Melde dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Foto des Tages einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen