11. KUNSTPREIS des KIWANIS-Club Gmunden – ein musikalischer „Ohrenschmaus“

Die KIWANIS-Kunstpreissieger 2014: Masemisema (Marianne Busslechner, Querflöte, Michael Spickermann und Sebastian Tannhäuser, Schlagwerk).
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  • Die KIWANIS-Kunstpreissieger 2014: Masemisema (Marianne Busslechner, Querflöte, Michael Spickermann und Sebastian Tannhäuser, Schlagwerk).
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Gmunden, Stadttheater

Pünktlich zu Spätherbstbeginn lud der Kiwanis-Club Gmunden zu seiner mittlerweile im Gmundner Kulturleben festverankerten Konzertveranstaltung „Kiwanis Kunstpreis 2014“ ins Stadttheater Gmunden, die nun schon zum elften Mal die Publikumsreihen füllte. Drei Ensembles und eine Solistin, allesamt Sieger bei mehreren österreichischen und internationalen Musikwettbewerben, waren angetreten, sich um die vom Kiwanis-Club gestiftete Altenburg-Trophäe zu rittern:
Den Anfang machte das Ensemble MASEMISEMA (Marianne Busslechner, Querflöte, Michael Spickermann und Sebastian Tannhäuser, Schlagwerk) mit zwei unkonventionellen, melodisch kaum einem Musikstil zuordenbaren, rhythmisch akzentuierten Musikstücken. Die jungen Musiker spielten die sehr komplex angelegten Stücke auswendig mit großer Leichtigkeit, sichtbarer Hingabe und spürbarer Freude am Musizieren.
Als Nächste betrat Leonora Schachenhofer als Klaviersolistin die Bühne mit Mendelssons „Spinnerlied“ und C. Chaminades „Automne“ im Kopf und in den Fingern. Mit technischer Brillanz und für ihr Alter erstaunlicher interpretatorischer Reife spielte sie sich in die Herzen des Publikums und der Jury, insgesamt eine Meisterleistung, die mit viel Applaus bedacht wurde.
ESPIRIT nennt sich das Ensemble, das im Anschluss daran auftrat – und diesem Namen Rechnung tragend spielte es auch. Die Mitglieder des Ensembles, bestehend aus drei Geroldinger-Geschwistern (Katharina, Querflöte und Harfe, Jonathan, Marimba und Vibra, Felix, Bariton) waren im Stadttheater keine Unbekannten mehr, sie haben bereits eine Kiwanis-Trophäe in ihrem Probenraum stehen. Mit viel „Espirit“ und höchst authentisch wirkendem, südländischem Charme vorgetragen, gefielen vor allem die Tango-Impressionen von Piazolla, seit langem Publikumshit in jedem Konzertsaal.
Den Abschluss machte das Trio EL BAMSCHLEX (Alexander Falzberger und Christoph Bamschoria, Klarinette, Elias Gillesberger, Klavier) mit einem – wohltuend – konventionellen Programm, dem der Romantik zuzuordnenden „Duo Concertant“ von Ch. Baermann, ein Variationsstück, mutig ausgewählt, weil es nicht gerade von genialen musikalischen Einfällen strotzt, das aber umso sauberer in Intonation, Dynamik und Zusammenspiel präsentiert wurde.
Die Jury hatte es, wie in all den Jahren vorher, nicht leicht, eine Entscheidung zu treffen, trotzdem einigte man sich schnell auf das Ensemble MASEMISEMA; die Kriterien Musikalität, Authentizität und Bühnenpräsenz trafen, so fand man, gerade auf diese jungen Musiker am meisten zu.

Nach der Pause trat im 2. Teil des Konzertabends der Pianist CHRISTOPH PAULI mit seinem Ensemble auf, ein arrivierter Musikclown auf höchstem künstlerischen Niveau, der sich durch alle Musikstile und Musikepochen ulkte, auf äußerst intelligente Weise Klassik mit Jazz und Pop zu einer Symbiose verschmolz und diese vom Klavierhocker aus mit gekonnten kabarettistischen Einlagen verband und erweiterte.
Nach der Übergabe des Kunstpreises durch den Kiwanis-Präsidenten Mag. Douglas O´Donell endete ein erbaulicher, vergnüglicher Konzertabend.

Mit dem Erlös der Veranstaltung kann wiederum vielen bedürftigen Kindern in der Region geholfen werden!

Autor:

Christian Pürstinger aus Salzkammergut

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