Barrierefrei am Traunsee: 1. Begehung in Altmünster

Johanna Ullmann mit Enkel, Martina Huemer (Leiterin Wohnhaus Lebenshilfe Altmünster), Margit (Haussprecherin des Wohnhauses), Helmuth Sonntag, Christine Greunz, Stefanie Proft
  • Johanna Ullmann mit Enkel, Martina Huemer (Leiterin Wohnhaus Lebenshilfe Altmünster), Margit (Haussprecherin des Wohnhauses), Helmuth Sonntag, Christine Greunz, Stefanie Proft
  • Foto: Gemeinde Altmünster
  • hochgeladen von Kerstin Müller

ALTMÜNSTER. In jeder der vier Traunseegemeinden finden im Rahmen des laufenden Agenda21-Projektes „Barrierefrei am Traunsee“ in den nächsten Wochen und Monaten sogenannte Begehungen statt. Ziel dieser Begehungen, die von interessierten Bürgern und Bürgerinnen durchgeführt werden, ist es, jene Barrieren aufzuspüren, die bei der Bewältigung des Alltags für Menschen mit unterschiedlichsten Beeinträchtigungen, für Familien mit Kinderwägen oder für verletzte oder vorübergehend kranke Personen zu einem Hindernis werden können.

Nachdem in Traunkirchen bereits im Mai eine erste solche Begehung im Ortszentrum stattgefunden hat, machte sich am Samstag, den 23. Juni, auch in Altmünster eine Gruppe selbsternannter Barrieresouts auf den Weg. Treffpunkt und Start war das Gemeindeamt und der Weg führt sie Richtung See und wieder zurück.

Für RollstuhlfahrerInnen ist allein schon die Marktstraße , die hinunter zum See führt, aufgrund ihrer Steigung eine Herausforderung. Diese topografischen Gegebenheiten sind nicht zu ändern. Leider sind aber auch Geschäftszugänge vielfach baulich so gestaltet, dass es mit Rollstuhl, Kinderwagen oder auch Rollator schwierig bis unmöglich ist, an Ort und Stelle einzukaufen. Auch sehbeinträchtige Menschen finden hier keine unterstützenden Maßnahmen vor. Den Zugang zum See sollte man, sofern man auf die Benützung eines Rollstuhls angewiesen ist, besser am Zebrastreifen über die Bundesstraße bewältigen. Die Unterführung ist nur etwas für Wagemutige.

Selbstverständlich gibt es auch positive Beispiele, wie das örtliche Fotogeschäft und der eine oder andere Gastronomiebetrieb wie auch die Pizzeria direkt am See. Womit Altmünster ebenfalls punkten kann, ist, neben den öffentlich zugänglichen Toilettenanlagen, die allesamt barrierefrei sind, der schön abgelegte Freizeitbereich im Bereich der Esplanade am See. Hier kann man sich als Rollstuhlfahrer gut bewegen. Ein Wunsch allerdings bleibt unerfüllt: eine Abkühlung im See. Dabei könnte hier eine einfache Rampe rasch Abhilfe schaffen.

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