Weitere Corona-Maßnahmen
Gmunden: Infektions-Station eingerichtet, Wanderwege gesperrt, Wochenmarkt ausgesetzt

Der Miesweg wird gesperrt – zu eng.
  • Der Miesweg wird gesperrt – zu eng.
  • Foto: Wilfried Fischer
  • hochgeladen von Kerstin Müller

GMUNDEN. In der Corona-Krise gibt es drei Maßnahmen aus der Stadt Gmunden zu berichten.

1. Das Salzkammergut-Klinikum in Gmunden aktiviert seine Infektions-Station, in der Corona-Infizierte und Verdachtsfälle aus der gesamten Region unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen behandelt werden. Es sei absolut sinnvoll, nicht alle drei Spitäler der Region (Vöcklabruck, Bad Ischl, Gmunden) mit Corona-Patienten zu belegen, sondern man minimiere das Risiko, wenn nur eines sie aufnehme, trägt Bürgermeister Stefan Krapf die Entscheidung der Sanitätsbehörde mit. Das Zusammenlegen ermöglicht außerdem ein effektiveres Arbeiten des Fachpersonals. Krapf: „Es besteht kein Anlass zur Beunruhigung. Der Schutz aller Außenstehenden ist gewährleistet.“

2. Die Stadt verfügt mit sofortiger Wirkung eine behördliche Sperre des extrem schmalen Weges von Parkplatz Umkehrplatz Unterm Stein zurück zum Miesweg und zur Lainautal-Forststraße. Der am Seeufer verlaufende Weg ist an vielen Stellen nur knapp einen Meter breit. Dort begegnen einander sehr viele Wanderer, wodurch ein großes Ansteckungsrisiko entsteht. Wer weiterhin zum Miesweg oder hinter den Traunstein wandern will, muss das auf der weiter oben verlaufenden Forststraße tun. Dort kann ein Sicherheitsabstand von 2 Metern mühelos eingehalten werden.

3. Die Stadtgemeinde Gmunden wird in den kommenden zwei Wochen so wie Vöcklabruck und Bad Ischl auch den Wochenmarkt auf dem Rathausplatz gänzlich aussetzen. Zuletzt waren nur noch Lebensmittel-Stände zugelassen gewesen. Jetzt gilt das Aussetzen des Marktes auch für sie.

Autor:

Kerstin Müller aus Salzkammergut

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