Gmunden setzt auf Bürgerbeteiligung

Die Bürger der Traunseestadt können bei der Neugestaltung der Esplanade mitarbeiten.

GMUNDEN (km). Alle Fraktionen des Gmundner Gemeinderates haben sich im Jänner auf eine Reihe von Projekten festgelegt, die sie übereinstimmend als wichtig für Gmunden ansehen. Eines davon ist die Neugestaltung der Seeuferzone im Bereich Esplanade und Rathausplatz. "Die Esplanade ist einer der schönsten Plätze in Oberösterreich und ist weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Das Potenzial ist bisher zu wenig ausgeschöpft. Mit der geplanten Bürgerbeteiligung ist Gmunden eine der ersten Städte, die die Bürgerpartizipation, die auch gesetzlich eingefordert wird, einsetzt", so Bürgermeister Stefan Krapf. Da die Esplanade und der Rathausplatz von höchstem öffentlichen Interesse für Gmunden sind, wird es für die Neugestaltung einen offenen Gestaltungswettbewerb geben. Alle Parteien der Bezirkshauptstadt wollen verstärkt auf Bürgerbeteiligung setzen. Daher werden bei dieser Gestaltungsaufgabe schon im Vorfeld des geplanten Architektenwettbewerbes mit den Bürgern die Zielvorstellungen konkretisiert. Die Prozessbegleitung wird dabei das auf Bürgerbeteiligung spezialisierte Institut Retzl übernehmen.

Fragebogen für die Bürger

Den Auftakt der Beteiligung wird eine große Befragungsaktion im September bilden. Alle Gmundner ab 14 Jahren bekommen die Möglichkeit, ihre Vision zur Neugestaltung von Esplanade und Rathausplatz einzubringen. Dazu wird per Post ein Fragebogen an alle Bürger verschickt, der wahlweise auch online ausgefüllt werden kann. Zudem wird die Möglichkeit bestehen, Interesse an einer vertieften Mitarbeit bei der Definition der Anforderungen an die Neugestaltung zu bekunden. "Gmunden nimmt die Bürgerbeteiligung sehr ernst. Es müssen nach dem Beteiligungsprozess auch Entscheidungen getroffen werden. Der Bürger muss sehen, dass seine Ideen und Anregungen aufgegriffen werden", so Helmut Retzl. Ziel ist, dass spätestens 2018 mit dem Bau begonnen wird – behördliche Genehmigungen sind hier vorausgesetzt.

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