Zuständigkeit liegt laut Bürgermeister woanders
Heli Days-Absage: Stadt erteilt keine Genehmigungen für Flugshows – Land OÖ. ist zuständig

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GMUNDEN. Gestern, Dienstag, gab Heli Days-Organisator Daniel Ebner via Facebook bekannt, dass die für heuer geplante dritte Auflage des Hafenfestes abgesagt wird. Auf Facebook erläuterte der Organisator: "Grund dafür ist, dass es von Seiten der Stadt Gmunden keine Bewilligung dazu geben wird. Nach Rücksprache mit der für Innenstadt zuständigen Stadträtin Schönleitner und Bürgermeister Mag. Stefan Krapf wird mitgeteilt, dass der Stadtrat der Stadtgemeinde Gmunden in seiner Sitzung am 02.12.2019 einstimmig beschlossen hat, keine Zustimmung zu erteilen, wenn eine Flugshow bzw. Flugbewegungen mit Verbrennungsmotoren stattfinden werden." Der Stadtratsbeschluss bezieht sich auf den Beitritt der Stadtgemeinde zum Klimapakt, an dem die "Friday for future kids" aktiv mitgearbeitet haben. "Ohne Hafenfest in Gmunden ist es aus derzeitiger Sicht nicht möglich, die Heli-Days Austria auszurichten. Hier muss ein völlig neues Konzept erstellt werden und ist daher für 2020 nicht mehr realisierbar", so Ebner weiter. Und er lässt seinem Frust freien Lauf: "Leider trifft uns Flieger die volle Wucht mancher hochstilisierter Gruppierungen und so auch die Heli-Days Austria."

Flugshow-Genehmigungen: Hier ist das Land OÖ zuständig

Bürgermeister Stefan Krapf ergänzt hier allerdings: "Die Genehmigung für eine Flugshow erteilt nicht die Gemeinde, sondern die Behörden in Linz. Wir sind hier nicht zuständig. Was wir aber im Dezember-Gemeinderat entschieden haben ist, die Veranstaltung nicht mehr finanziell zu unterstützen." Die Bezirkshauptstadt hat im Juli 2019 einstimmig den Klimapakt beschlossen. Auf Antrag der Grünen wurde im Dezember 2019 einstimmig beschlossen, keine "klimafeindlichen" Veranstaltungen mehr zu fördern. "Wir können nicht Wasser predigen und Wein trinken. Es kann nicht nur so sein, dass wir etwas auf dem Papier unterschreiben und dann nicht weiterleben. Mir ist bewusst, dass das für Unfrieden sorgt. Ich weiß, dass Inkosequenz gemütlicher wäre."

Autor:

Kerstin Müller aus Salzkammergut

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