ITB Berlin als Motor der weltweiten Reisebranche

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BAD ISCHL/BERLIN. „Es ist unmöglich, das in drei Tagen zu schaffen“ so resümierten viele der 115 Tourismusschülerinnen die Tage in Berlin. Die traditionelle Abschlusslehrfahrt aller Maturaklassen der Tourismusschulen Salzkammergut führte zur ITB in der deutschen Hauptstadt, die weltgrößte Tourismusmesse vereinte heuer über 10.000 Aussteller aus 188 Ländern in 26 Messehallen, die Ischler gehörten zu den rund 110.000 Fachbesuchern, zu denen am Wochenende dann noch 60.000 Privatbesucher kamen.

Diese Messe ist unangefochten das „Who is who“ des Welttourismus, über 100 Tourismusminister oder Staatssekretäre kamen an die Spree zu dieser Veranstaltung die von Bundeskanzlerin Angela Merkel persönlich eröffnet wurde, über 200 Vorträge beim ITB-Kongress boten die neuesten Forschungsergebnisse, Statisten und Trends der weltweiten Reisebranche.

Der Österreich-Auftritt wurde von den Schülern sehr positiv bewertet, „wir haben uns als Europas Feinkostladen präsentiert“ meinte etwa Thomas und Max hat der Salzburg stand („Dein Logenplatz“) besonders gut gefallen. Zugleich fiel aber auch auf, dass manche exotische Länder mit ungeheuren Budgetmitteln versuchen, das touristische und mediale Interesse auf sich zu ziehen, ITB-Partnerland war diesmal Indonesien, das z.B. alleine über 300 Künstler, Tänzer und Musiker aufgeboten hatte.

Die deutsche Hauptstadt begeisterte die meisten Schüler, wurde von einigen aber auch als grau und monoton empfunden – manche Plattenbauviertel strahlen heute noch im Charme der DDR. „Berlin ist nicht, es wird…“ kommentierte einer der beiden Fremdenführer die vielen Baustellen in seiner Stadt – obwohl Berlin als hoch verschuldet gilt, wird in dieser Stadt ein Großprojekt nach dem anderen realisiert. Eine Stadt, die wirklich multikulturell ist, „diese Stadt hat mehr Kebabstandl als Lebensmittelgeschäfte“ meinte dazu Klara.

Neben dem fixen Besuchsprogramm nützten die SchülerInnnen die Möglichkeit, die Sehenswürdigkeiten der Stadt auch individuell zu erkunden – sie besichtigten das Olympiastadion, die Berlinische Galerie, den Fernsehturm und verschiedenste Museen, viele von ihnen schlenderten die East Side Gallery entlang, also dem größten verbliebenen Mauerstück, um Fotos der kunstvollen Graffitis zu schießen. Natürlich wurde auch das gastronomische Angebot der Stadt ausgiebig genützt, die Internet- und Smartphongeneration ist über die besten Adressen für Currywurst, Burger und Kebab genauso gut informiert, wie über Steaks, australische Küche oder indische Spezialitäten. Und einzelne schafften es zum Basketball-Europacupmatch in der 0²-Arena oder zum Live Rap Contest.

„Die Reisefreude der Menschen scheint 2013 ungebrochen“ meinte einer der ITB-Verantwortlichen bei der Pressekonferenz. Hatte die Reise für die Ischler Schüler auch mit einer technischen Panne mitten am Kurfürstendamm begonnen (der Kupplungsdefekt konnte bald wieder behoben werden), so endete sie mit vielen begeisternden Eindrücken von der deutschen Hauptstadt und der Leistungsschau des weltweiten Tourismus.

Autor:

Thomas Kramesberger aus Oberösterreich

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