Handwerk im Salzkammergut
Neues Zuhause für Otelo Bad Goisern

Barbara Kern, Christoph Gasteiger und Dietmar Hubmann präsentieren den neuen Standort des Otelo Bad Goisern.
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  • Barbara Kern, Christoph Gasteiger und Dietmar Hubmann präsentieren den neuen Standort des Otelo Bad Goisern.
  • hochgeladen von Philipp Gratzer

Am 30. September wurde der neue Standort des Otelo Bad Goisern eröffnet. Gemeinsam führten Barbara Kern, Christoph Gasteiger und Dietmar Hubmann durch die Räumlichkeiten des ehemaligen Evangelischen Altenheims.

BAD GOISERN. Im Beisein vieler Unterstützer, Förderer und Wegbegleiter wurde der neue Standort von Otelo Bad Goisern offiziell eingeweiht. Hinter der Umsetzung stehen Barbara Kern, Christoph Gasteiger und Dietmar Hubmann, die in den letzten Monaten und Jahren viel Engagement gezeigt haben, um das Handwerk auch für junge Menschen und kommende Generationen greifbar zu machen. "Bereits 2011 haben wir uns die Frage gestellt, wie man die Zukunft des Handwerks aussehen wird", so Kern, die auch die Kooperation mit dem Handwerkhaus geschaffen hat. Ziel sei es zudem gewesen, das Standing des Handwerks aufzuwerten, aber: "Die Frage war, wie man die dafür nötigen Ressourcen – sowohl personell, als auch räumlich – bereitstellen kann." Das Projekt "Handwerk in die Zukunft tragen" lief 2017 an und bot eine wunderbare Kooperation zwischen Schulen und Betrieben. Man befasste sich schließlich mit dem Otelo-Konzept und bezog drei Räume im ehemaligen Stephaneum, wo viele Workshops angeboten werden konnten. Um den standort aber absichern zu können machte man sich auf die Suche nach einem neuen Zuhause – und wurde mit dem ehemaligen Evangelischen Altenheim fündig.

Handwerksvermittlung als zentrales Ziel

Seit 2017 ist auch Dietmar Hubmann am Projekt Otelo Bad Goisern beteiligt und sieht sich als Handwerksvermittler für Schulen. Auch ist mit den neuen Räumlichkeiten sehr glücklich: "Dass wir schließlich hier untergekommen sind ist einem gemeinsamen Wirken vieler Freiwilliger, der Gemeinde und zahlreichen regionalen Betrieben zu verdanken. Aus "Handwerk in die Zukunft tragen" wurde 2019 "Handwerk schafft Zukunft" – beides Leader bzw. Regis-geförderte Projekte und etwas, das auch im Otelo eine zentrale Rolle spielt.

Zwei Räume, zahlreiche Anküpfungspunkte

Zwar hat man sich räumlich im Vergleich zum Stephaneum von drei auf zwei Räume verkleinert, "die Raumaufteilung bzw. -gestaltung ist aber viel freier und flexibler", so Hubmann. Schulen sind zwar eine Hauptzielgruppe, es sind aber alle Menschen – unabhängig von Alter, Herkunft und Zugehörigkeit willkommen. Das spiegelt sich auch in den verschiedenen "Nodes" wider: Holzwerkstatt, Textilbereich, Kreativecke und vieles mehr – "wobei das Handwerk bei uns auch um seine digitale Komponente erweitert wird", freut sich Hubmann. So stehen auch 3D-Drucker & Co bereit, wobei man sich mit anderen Otelos austauschen wird. Nähere Details und Anmeldung unter otelo.or.at

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