Abrissarbeiten haben begonnen
Nobelhotel in Strobl wird Realität

So soll das neue Hotel in Strobl aussehen.
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  • So soll das neue Hotel in Strobl aussehen.
  • Foto: Travel Charme Hotels und Resorts
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STROBL. Jetzt aber fix. Oder? Ja, wenn es nach den Verantwortlichen von Travel Charme Hotels & Resorts geht. Die Geschichte des Hotel-Projekts in Strobl begann 2011. Damals verkaufte die Energie AG das ehemalige OKA-Heim an der Strobler Promenade an die deutsche Travel Charme-Gruppe. Wie die BezirksRundschau berichtete, hätte eigentlich schon 2014 mit dem Bau begonnen werden sollen. Doch aufgrund von Anrainerbeschwerden und ausstehender Bewilligungen verzögerte sich alles. 2016 gab es einen neuen Versuch, doch auch dieser wurde nicht umgesetzt. Dass seit kurzem Baulärm auf dem Areal in der Strobler Bucht zu hören ist, macht Hoffnung: "Der Abbruch erfolgt ab sofort, sodass nach der Sommerpause mit dem Aufbau des neuen Hotels begonnen werden kann", weiß Bürgermeister Josef Weikinger. Gebaut soll ab Frühjahr 2020 werden. "Aktuell befinden wir uns noch in der Baugenehmigungsphase. Geplant ist die Eröffnung für den Winter 2022", so Matthias Brockmann, Geschäftsführer von Travel Charme Hotels & Resorts.

Vier-Sterne-Superior-Hotel mit 119 Zimmern

Das Haus wird auf Vier-Sterne-Superior Niveau angelegt mit insgesamt 119 Zimmern. Dazu gehören 95 Doppelzimmer, 18 Juniorsuiten und sechs Suiten. Das Hotel der Extrakalsse lassen sich die Betreiber einiges Kosten: "Die Investitionssumme liegt im zweistelligen Millionenbereich."
Spezielle Highlights sind in Planunga, aber: "Wir bitten um Verständnis, dass wir hierzu vor Abschluss der Baugenehmigungsphase noch keine Auskunft geben können."

Wieser: "Sehen Projekt sehr positiv"

Aus Touristiker-Sicht steht man dem Projekt nach wie vor sehr Positiv gegenüber: "Heuer konnten wir wieder eine Million Nächtigungen verzeichnen und ein solches Qualitätshotel würde uns helfen, diese Zahlen zu halten und nachhaltig zu steigern", so Hans Wieser von der WTG. Travel Charm hatte ihn und Bürgermeister Weikinger vor einigen Jahren zu einem Workshop eingeladen. "Man war sich nicht sicher, ob man am Wolfgangsee überhaupt willkommen sein würde", erinnert sich der WTG-Chef. "Wir haben ihnen daraufhin ein von vielen Hotel- und Gaststättenbetreibern unterschriebenes Dokument vorgelegt, das auf jeden Fall zum Kommen und Bleiben eingeladen hat." Die unmittelbaren Anrainer versucht Wieser indes zu beruhigen: "Der gesamte Bereich wird profitieren, unter anderem wird ja auch die Straße hinter das Hotel verlegt." Das 4-Sterne-Superior-Hotel würde zudem eine bestimmte Gästeschicht ansprechen, die nicht gerade für viel Lärm und Wirbel bekannt ist.

Autor:

Philipp Gratzer aus Salzkammergut

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