Oberland oder Unterland – das ist hier die Frage

3Prinzen-Chef Markus Brandl mit Hannes Peinsteiner und der "Jungbier"-Gewinnung.
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  • 3Prinzen-Chef Markus Brandl mit Hannes Peinsteiner und der "Jungbier"-Gewinnung.
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ST. WOLFGANG. Hannes Peinsteiner, oder der "Gineur", wie er heutzutage oft genannt wird, hat den Gin-Genuss mit seinen Eigenkreationen aus dem Salzkammergut erheblich erweitert. Kein Wunder, dass drei seiner Gins bei den World Spirit Awards mit Gold ausgezeichnet wurden. Neben dem "Wolfgangsee-Gin" und dem "Salzkammergut-Gin" wurde auch Peinsteiners „Kaiser Jagd Gin“ prämiert. Für den Weltenbummler aus St. Wolfgang aber kein Grund, sich auf dem Erfolg auszuruhen: "Mittlerweile gibt es neun verschiedene Gins", so Peinsteiner, "und mein Traum, für jede Region des Salzkammergutes einen eigenen Gin zu kreieren ist wahr geworden." Nun gibt es auch einen "Fürst Erzbischof-Gin", einen "Mannsee-Gin", einen "Toplitz-Gin", einen "Gletscher-Gin", den "Trunseo-Gin" und einen "Rosenwind-Gin". Alle Sorten beziehen sich dabei auf ein bestimmtes Fleckerl im Salzkammergut, Peinsteiner hat sich auch als Hobby-Historiker auf die Suche nach Besonderheiten gemacht, die er bei der Erstellung der Mischung berücksichtigt. Es ist ein Folder bzw. vielleicht sogar ein kleines Büchlein geplant, die von Peinsteiners "Schatzsuche" und "Streifzug" durch das Salzkammegut erzählen. Ungeachtet dessen: "Meine Gins sollen sich mit den besten der Welt messen. Daher werden wir auch in den nächsten Jahren wieder bei den World Spirit Awards vorstellig werden."

Special Malt stellt Grundsatzfrage

Doch nicht nur Gins sind in Peinsteiners Sortiment zu finden. Zwei "Special Malts", deren Namen sich ebenfalls einer Grundsatzfrage des Salzkammergutes widmen, sind seine jüngsten Kreationen: "Special Malt Oberland und Unterland spielen darauf an, dass die St. Wolfganger ja immer als 'Oberlandler' bezeichnet werden", lächelt Peinsteiner, "und ich habe mir also dir Frage gestellt, ob dann alle anderen eben als 'Unterlandler' bezeichnet werden sollten." Ein Thema, dass für so manchen Gesprächsstoff sorgen wird. Die "Oberland"-Version besteht unter anderem aus Wiener Malz und hat einen fruchtigen Geschmack. "Unterland" ist geschmacklich eher rauchig und enthält getorftes Malz.

Bier & Likör – gibt's nicht? Gibt's doch!

Stolz ist Peinersteiner auch auf seine neuste Likör-Kreation: "Mein Bierlikör ist etwas ganz besonderes und in Zusammenarbeit mit Markus Brandl entstanden." Der 3Prinzen-Chef hat sein Bier zur Verfügung gestellt, Peinsteiner entwickelte daraus den Likör. "Gemeinsam mit dem Koch aus den 3Prinzen ist geplant, ein 'Bieramisu', also Biskotten, die in meinen Bierlikör getaucht wurden, zu machen", freut sich Peinsteiner.

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