Überdurchschnittliches Engagement
Rotes Kreuz Gmunden zieht Bilanz nach einem Jahr "Corona"

Testen, telefonieren, transportieren: Seit 26. Februar 2020 stehen täglich die Mitarbeiter des Roten Kreuzes im Corona-Einsatz.
  • Testen, telefonieren, transportieren: Seit 26. Februar 2020 stehen täglich die Mitarbeiter des Roten Kreuzes im Corona-Einsatz.
  • Foto: OÖRK/Schönberger
  • hochgeladen von Kerstin Müller

Abstand halten. Hände waschen. Maske tragen. Zu Beginn des Jahres 2020 kam Corona. Um die Pandemie bestmöglich zu bewältigen, ist das Rote Kreuz da, um zu unterstützen. Die Mitarbeiter entwickelten zahlreiche neue, systemrelevante Dienstleistungen und leisteten tausende Stunden. Ihr gemeinnütziges sowie zivilgesellschaftliches Engagement stellt notwendige Leistungen sicher.

SALZKAMMERGUT. Bereits am 26. Februar 2020 fuhr das OÖ. Rote Kreuz die Stäbe hoch, um effizient zu handeln und situationsbedingt auf eine sich ständig ändernde Lage zu reagieren. So wurde auch im Bezirk Gmunden die coronabedingte „Ausnahmesituation“ zum Alltag. Dank des überdurchschnittlichen Engagements der mehr als 1.000 Mitarbeiter, bestehend aus Freiwilligen, Beruflichen und Zivildienern, stellt sich das Rote Kreuz ständig neuen Anforderungen und hält seine bisherigen Angebote aufrecht.

Die Bilanz

  • Seit Anbeginn werden alle Leistungen unter größtmöglichen hygienischer Sicherheitsvorkehrungen durchgeführt.
  • Rettungsautos wurden zu speziellen leicht zu desinfizierenden Covid-Transportfahrzeugen umgerüstet. Patienten dürfen nur mehr einzeln transportiert werden.
  • Einige Leistungsbereiche im Gesundheitsdienst, Kurswesen, Jugendrotkreuz können abhängig von den Infektionszahlen nach wie vor nur eingeschränkt angeboten werden.
  • Die Gesundheitshotline 1450 wird personell unterstützt.
  • Neue Aufgaben sind hinzugekommen. So unterstützt das Rote Kreuz die Gesundheitsbehörde bei den PCR-Tests. Diese erfolgen im "Corona-Drive-In" bzw. durch mobile Abnahmen. Bisher wurden ca. 25.000 Testungen alleine im Bezirk Gmunden durchgeführt.
  • Seit den bundesweiten Antigen-Massentestungen im Dezember des vergangenen Jahres, führt unter anderem auch das Rote Kreuz diese Testungen in einer Dauerteststraße im Toscana-Congress fort. Insgesamt bereits über 40.000 Tests.
  • Bei den Impfstraßen unterstützt das Rote Kreuz die Gesundheitsbehörde.

All diese Leistungen sind nur durch das Engagement aller unserer Mitarbeiter möglich. Gerade in solchen Ausnahmesituationen engagieren sich viele Menschen und ermöglichen somit zahlreiche zusätzliche Leistungen durch das Rote Kreuz.


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