Sicherung vor Steinschlägen
Sicherheitsausbau auf der L547 Hallstätterseestraße

HALLSTATT. Am Straßenabschnitt der L547 Hallstätterseestraße ereignen sich während der Frost/Tau-Perioden immer wieder kleinere Steinabspaltungen. Mitunter entwickeln sich daraus auch gefährliche Felsabsplitterungen, die neben der L547 zum Liegen kommen. Bereits in den vergangenen Jahren wurde durch die Wildbach- und Lawinenverbauung Seilsperren errichtet. Nach dem Sturm- und Starkregenereignis vom 23.05.2020 sind jedoch Bäume umgestürzt und auch Steine auf die L547 gelangt.
Von der Straßenmeisterei wurden daraufhin umgehend Sofortmaßnahmen durchgeführt und das lockere Gestein von der Abbruchstelle entfernt. Ebenfalls wurde die Fachexpertise von Geologen eingeholt, um an diesem Straßenabschnitt das Gefahrenpotential für den Verkehr auf der Landesstraße abschätzen zu können.
„Nach durchgeführter Beräumung und Begutachtung der Felsböschung bestand keine unmittelbare Gefahr mehr für die Verkehrsteilnehmer/innen und die Landesstraße konnte wieder ungehindert befahren werden. Zur nachhaltigen Gewährleistung der Verkehrssicherheit auf der Landesstraße werden aktuell zusätzliche Steinschlagschutzbauwerke und Seilsperren errichtet. Damit können künftig auch kleinere Abplattungen nicht mehr auf die Fahrbahn der L547 gelangen und die größtmögliche Sicherheit für den Verkehr soll somit gewährleistet werden. Ein gewisses Restrisiko ist bei Straßen in der Gebirgsregion aber unvermeidbar“, so Landesrat für Infrastruktur Günther Steinkellner.

Straffes Zeit-Konzept

Hinsichtlich der Bauzeit wurde ein sehr straffes Konzept gewählt, damit die Touristen diese Straße in den Ferien ohne Behinderung benutzen können. Die Bauarbeiten sind bereits im Gange und sollen bis Anfang Juli erfolgreich beendet werden. Während der Bauzeit ist an Werktagen mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen, da die Sicherungsarbeiten im Baulosbereich eine halbseitige Sperre der Landesstraße bedingen. Der Verkehr auf der L547 wird während der Bauzeit wechselseitig angehalten und es ist mit Wartezeiten von bis zu 10 Minuten zu rechnen. Rund 250.000 Euro werden für diese Maßnahme investiert.
„Diese Baumaßnahmen stellen einen wesentlichen Beitrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit dar. Nicht nur die motorisierten Verkehrsteilnehmer, sondern auch Touristen, Wanderer und Radfahrer profitieren hiervon“, so Steinkellner abschließend.

Autor:

Kerstin Müller aus Salzkammergut

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