Beliebtes Ausflugsziel in Gmunden
Traunsteinstraße soll heuer endlich entlastet werden

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Traunsteinstraße droht im Sommer aufgrund der vielen Ausflügler "Unterm Stein" der Verkehrskollaps.

GMUNDEN. Die Anrainer leiden unter der Situation, darunter auch Siegfried Buchegger sen. "Bis jetzt war jedes Jahr eine Steigerung des Verkehrsaufkommens festzustellen. Heuer dürfte ein weiterer Höhepunkt bzw. ein totaler Kollaps zu befürchten sein. Inzwischen ist auch die Sicherheit der Anwohner sehr stark in Gefahr. Diesem Umstand muss Rechnung getragen werden und entsprechende Maßnahmen durch den verantwortlichen Straßenerhalter gesetzt werden." Es gab schon einige Versuche, dem Chaos im Sommer Herr zu werden, die meisten scheiterten. Nun wagt die Stadt einen neuerlichen Vorstoß, "es muss in der Traunsteinstraße eine Veränderung stattfinden, da sind sich alle Beteiligten einig", so Vizebürgermeister und Tourismusbeauftragter Wolfgang Schlair (ÖVP). Es soll ein Wanderbus kommen, der die Gäste bereits am Beginn der Traunsteinstraße "abholt". Begleitmaßnahmen sind hier noch in Ausarbeitung. "Die Situation ist oft dramatisch. Nicht auszudenken, was passiert, wenn ein größerer Blaulicht-Einsatz 'Unterm Stein' notwendig wird. Die Einsatzfahrzeuge können aufgrund der falsch geparkten Besucher-Autos nicht einmal zum Einsatzort fahren. Eine sinnvolle Parkraumbewirtschaftung ist an starken Tagen schier unmöglich." Die Details sollten bis zur Gemeinderatssitzung am 1. Juli ausgearbeitet sein, ab Mitte/Ende Juli soll der Wanderbus Unterm Stein fahren. "Wir müssen ein Gleichgewicht zwischen Anrainern, Tourismus und den Betrieben sowie den Sicherheitsaspekten schaffen", so Schlair.

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Auch Verkehrsstadtrat Wolfgang Sageder (SPÖ) plädiert für eine Lösung in der Traunsteinstraße. "Die derzeitige Regelung, wo geparkt werden kann, ist ja grundsätzlich nicht schlecht. Aber gerade zu den Stoßzeiten halten sich leider die wenigsten daran und das bringt dann die Probleme. Wir müssen eine gemeinsame Lösung finden!" Buchegger apelliert: "Es muss eine Lösung angestrebt werden, die die Sicherheit gewährleistet, die Situation der Anwohner und der Gastronomie berücksichtigt und ein Service anbietet, das zufriedene Gäste hinterlässt. Das Motto muss lauten: 'Sicherheit, Ökologie und lebenswerter Tourismus im Einklang'".

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